Dr. Paul Brandenburg, herzlich willkommen hier an der
Geliefertes Quellenmaterial
Hannover – Thekengespräch mit Paul Brandenburg
22. Januar 2024 · bereitgestelltes Transkript. Abschnitt über Impfungen ab 6:52.
Keine neue Transkription und kein vollständiger erneuter Tonabgleich. Die Zeitmarken stammen aus der gelieferten CSV-Datei und können von anderen Veröffentlichungen abweichen. Die Wiedergabe ist ein Quellenbeleg, keine Übernahme aller Aussagen durch die Redaktion. Video / Originalfundstelle öffnen ↗ · CSV herunterladen
Theke.
Wir haben heute wieder Gäste dabei, weil wir
haben festgestellt, mit Gästen ist das irgendwie viel
angenehmer.
Wirklich?
Ja, wir haben ja auch schon mal hier
Gespräche geführt mit Leuten, wo dann keine Gäste
da gewesen sind, weil das ja manchmal ganz
komische Uhrzeiten sind.
Das letzte Gespräch, was ich hier geführt habe,
das haben wir morgens um 10 Uhr gemacht.
Da haben wir alle hier gesessen und gefroren.
Und da habe ich dann kein Bier getrunken.
Und dann gab es gleich ein paar Leute,
die sich gleich unter dem Video beschwerten.
Wie, kein Bier getrunken?
Ey, wir haben es morgens um 10.
Wir können doch nicht einfach nur für das
Video.
Jetzt sagen wir es auch für Bier.
Ja, ja, einfach nur für das Video.
Du trinkst wahrscheinlich jeden Morgen um 10 Bier.
Du bist nur so, als ob es das
ist.
Nee, um 10 ist das zweite.
Nee, aber das mit Gästen verstehe ich sehr
gut.
Also ich habe jetzt ja auch angefangen, die
größeren Interviews mit Gästen zu machen, wenn es
denn irgendwie geht.
Ich finde auch, es muss so sein, denn
in diesen drei Jahren Corona-Zeit, diese ganze
Zoom-Nummer.
Ich habe nichts dagegen, jemanden mal über Zoom
und irgendwie von ferner zuzuschalten.
Aber der Effekt ist ja immer so ein
Vereinzelungseffekt.
Es sieht aus wie zwei irre Freaks, die
irgendwo im Keller ihre Bombenpläne vergleichen.
Und ich glaube, ganz wichtiger für diese ganze
staatsgesteuerte Propaganda-Armee da draußen, ist ja zu
zeigen, wir sind auch viele.
Das ist ja immer das Argument der Staatsoffiziellen.
Wir sind ganz viele und ihr seid niemand.
Doch, wir sind eine ganze Menge.
Und wenn man ein Publikum da hat, was
auch dabei ist, was sich nicht scheut, das
Gesicht auch in die Kamera zu halten, wir
machen es dann immer so absichtlich, dass man
das Publikum auch sieht, dann zeigt denen das
auch, ihr seid nicht allein.
Und das halte ich für wahnsinnig wichtig.
Ja, wir haben es am Anfang, also bei
der ersten Variante, haben wir es gemacht, dass
ich gesagt habe, wir haben Sitzplätze, die auch
von der Kamera erfasst werden können.
Und wir haben gesagt, für die, die nicht
gesehen werden wollen, die setzen sich dann woanders
hin.
Kontaktschuld jetzt.
Wenn ich hier bin, verstehe ich das.
Das ist doch normal.
Ja, ja, hier haben wir, eigentlich sind die
jetzt alle nicht zu sehen.
Das ist aber deine Schuld.
Damit sind wir beim nächsten Thema.
Wir duzen uns.
Das ist aber nur kollegial, nicht freundschaftlich.
So schlimm.
Was ist Paul Brandenburg?
Gegenwärtig eine Marke, ein Arzt, ein Journalist?
Wer bist du gegenwärtig?
Ich glaube, mit der gleichen, die ich vorher
war, mittlerweile wieder in einem neuen Beruf.
Also ich bin auf jeden Fall immer noch
Arzt, denke ich.
Das fragen normalerweise Menschen, die mir das Gegenteil
unterstellen wollen.
Ich sehe es jetzt bei dir mal nicht
so, obwohl wir Kollegen sind.
Ich glaube, wenn du diesen Beruf magst, gerne
gemacht hast, dann bleibt das irgendwie auch immer
irgendwo hängen.
Das ist ja mehr als ein gewöhnlicher Beruf.
Und das meine ich jetzt nicht standesdünkelig.
Ich finde die deutsche Ärzteschaft ganz furchtbar.
Ich finde dieses Standesgequatsche ganz furchtbar, weil es
kein Stand ist, sondern ein Beruf, den man,
wenn dann, mit Leidenschaft ausführen muss.
Weil das eben, das bedingt das.
Das kostet wahnsinnig viel Zeit.
Der bleibe ich.
Der hat mich ja, dieses Arztsein hat mich
ursprünglich auch mal in die Medien getrieben.
Das war aber nicht Corona, sondern das war
2013, meine Erfahrung als Krankenhauschirurg oder als Weiterbildungsassistent
in der Chirurgie.
Ich bin kein Facharzt für Chirurgie.
Ich habe irgendwann sauer hingeschmissen, weil ich gesagt
habe, das Krankenhaus macht krank.
Das ist ein perverses System, wo mir vor
allem die Pflege leidgetan hat.
Ich bin kein großer Menschenfreund.
Also ich will nicht sagen, das musste ich
jetzt aus Gutmütigkeit tun.
Aber ich konnte mich selbst nicht mehr im
Spiegel anschauen, wenn ich diese Arbeitsbedingungen für das
Pflegepersonal ja mit unterstütze.
Und das tun Ärzte.
Wir sind schuld als Ärzte, die nicht die
Klappe aufmachen an den katastrophalen Zuständen in deutschen
Krankenhäusern.
Da würde ich nicht Teil von sein.
Dann bin ich Idiot erst in die Schweiz,
weil ich dachte, das ist irgendwie besser.
Es ist teurer.
Es ist edler, aber es ist nicht besser.
Und bin dann raus, habe ein Buch drüber
geschrieben und bin auf die dunkle Seite der
Macht gewechselt.
Bin Pharma-Lobbyist geworden für die Firma Pfizer.
Und war, ja, ja, ich war böser Pharma
-Lobbyist.
Ein Jahr lang für Pfizer.
Bis ich dann gedacht habe, die können mir
gar nicht so viel Geld bezahlen, dass ich
da bleibe.
Und die haben mir sehr viel Geld bezahlt.
Bin dann da weg und habe mich selbstständig
gemacht als Honorararzt.
Oder auch Wanderhure, wie dann die Chirurgen gesagt
haben.
Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie hat
mich dann als Wanderhure tituliert auf einem Kongress,
auf dem ich eingeladen wurde von einem Kollegen
von ihm, da einen Vortrag zu halten über
das Honorararztwesen.
War also Söldner und bin als Notfaller, der
eben Rettungsstellen, der Intensivstationen betreut hat, einige Jahre
selbstständig durch die Lande getingelt und habe eben
als selbstständiger Arzt an Krankenhäusern gearbeitet.
Bin dann Startup-Unternehmer geworden, habe eine Internetbude
aufgemacht für einen medizinischen Dienst.
Den gibt es auch heute immer noch.
Der hat sich dann, der hat dann soweit
funktioniert, dass ich als Geschäftsführer gesagt habe, okay,
das muss ich nicht mehr täglich machen.
Und meine damalige Kontakt schon über das Buch,
was ich geschrieben habe und über die Talkshow
-Runde, die ich dann hatte, die hatte mich
eh schon in Mediennähe gebracht.
Und als dann die Corona-Situation, will ich
sie mal nennen, kam, habe ich eben öffentlich
den Mund aufgemacht und bin sehr schnell wieder
von den Medien angefragt worden.
Weil ganz am Anfang dürfte man noch etwas
kritisch sein.
Hat sogar seit eins Mal zugehört.
Und das hat mich dann angefixt, weil ich
von Anfang an gesagt habe, Moment mal, das
hat so gar nichts mit klinischer Medizin zu
tun, das Problem, was hier entsteht.
Und so bin ich dann wieder reingerutscht in
diesen Medienzirkus.
Und das hat sich, kann man sagen, zur
Haupttätigkeit jetzt entwickelt.
Und mittlerweile ist Paul Brandenburg eben auch eine
publizistische Marke, würde ich sagen.
Ja, ich habe ja 2020 am Anfang, ich
bin im März 2020 vom Medizinischen Dienst der
Kassen angefragt worden, zum Thema Corona.
Und weil sie unter anderem mehrere Leute, die
dort in dem Medizinischen Dienst arbeiten, die kennen
das Bangkok Hospital.
Und nach dem Motto, Thomas ist in Hannover,
fragen wir ihn mal an.
Wir geben uns mal einen Abriss zu Corona.
Das war sehr, sehr interessant.
Und darüber hat dann auch der NDR angefragt.
Und dann wollte diese NDR-Sendung Visite, wollten
mich dann einladen zu so einem Thementag Corona.
Das ist der Drosten-Sender, ne?
NDR ist doch der gleiche Sender, bei dem
Drosten seinen Podcast hatte.
Da komme ich gleich zu.
Kannst du mich auch mal ausreden lassen?
Entschuldigung, ich wollte noch mehr Spannung aufbauen.
Ach so, ja, ja.
Das ist so.
Nehmen wir ein neues Thema.
Also dann hat dieser Redakteur dann angefragt über
den MDK und hat dann gesagt, kann man
den nie mal kriegen?
Und dann worüber, warum?
Dann haben sie mich gefragt und gesagt, ja,
mache ich.
Bin ich gerne bereit.
Also so anderthalb, zwei Tage kann ich zur
Verfügung stellen.
Und dann rief mich dann der Bekannte vom
MDK wieder an und sagte, Thomas, wir haben
ein Problem.
Ich sage, wir haben ein Problem?
Sagt er, nee, der Redakteur vom NDR hat
ein Problem.
Ich sage, welches Problem hat der denn?
Geht es ihm nicht gut?
Dich.
Und dann sagt er, ja, der hat das
jetzt eingebracht, hat gesagt, dass er dich eingeladen
hat, einmal für dieses Telefon und einmal für
die Sendung.
Und dann wollten sie im Radio auch noch
was machen.
Aber die oberste Führung hat gesagt, nee, nee,
wir hören dem nicht zu.
Wir hören nur Herrn Drosten zu.
Und so ist dann Herr Drosten da reingerutscht.
Und dann habe ich gesagt nach dem Motto,
ja, was ist denn?
Wieso kann der Redakteur nicht sagen, lassen wir
doch mal zwei Leute reden?
Und dann hieß es, ja, das ist schlecht
für ihn.
Der hat nur noch zwei Jahre.
Und wenn der jetzt auflehnt, dann verliert er
womöglich seinen Job.
Und dann habe ich gesagt, das ist auch
nicht gut.
Dann rufe ich ihn an und sage, ich
habe keine Zeit.
Und dann habe ich dann angerufen und gesagt,
ich würde wirklich gerne kommen.
Sie haben mich ja eingeladen, aber ich habe
gar keine Zeit.
Weil mir ist da bewusst geworden, was passiert.
Und da war mir auch klar, hier läuft
etwas extrem schief.
Weil wenn dann ein Sender sagt, zwei Meinungen,
das war ja immer so üblich damals.
Aber dann in dieser Sache zu sagen, nee,
den können wir da nicht haben.
Und dann mit Konsequenzen für so einen Redakteur,
das hat mich dann doch beeindruckt.
Da habe ich gesagt, jetzt muss ich aufpassen,
hier stimmt irgendetwas nicht.
Und was hast du am Anfang mitgemacht?
Hast du mal geimpft?
Du meinst jetzt gegen diese eine spezielle Impfung?
Gegen diese wunderbare ...
Ich nenne das da ja nicht Impfung, weil
irgendwas sträubt sich da in mir.
Nein, ich habe das nicht.
Also ja, ich habe das auf Verlangen bei
denen, die das unbedingt wollten, dann durchgeführt.
Ich habe als Arzt eine Grundeinstellung.
Ich weiß nicht, wie deine ist.
Ich finde ja nicht, dass es an mir
ist, dem Patienten zu sagen, was sie tun
und lassen sollen.
Ich empfehle denen etwas.
Ich versuche denen etwas zu erklären und sage
dann, das ist dann ihre Entscheidung.
Wenn die jetzt sagen, ich will das unbedingt
haben, dann mache ich das, soweit der Patient
das voll aufgeklärt tut und mache auch Dinge,
die ich nicht gut finde.
Ich habe da ethische Grenzen.
Ich würde bestimmte Dinge nicht tun auf Verlangen.
Aber ansonsten bin ich der Meinung, dass Patientenautonomie,
dass Privatautonomie das höchste Gut ist.
Es ist nicht mein Recht als Arzt, etwas
zu tun, was der Patient nicht will.
Und umgekehrt auch nicht zu unterlassen, wenn er
das gern hätte.
Das heißt, wer das unbedingt möchte, mir glaubhaft
erklärt, er braucht das, er will das, er
ist überzeugt.
Und ich erkläre dem, das ist aber schlecht,
er will es trotzdem.
Dann zwinge ich den nicht, zum anderen zu
gehen.
Da gibt es ethische Grenzen bei mir.
Diese sogenannte Impfung würde noch nicht darunter fallen.
Ich habe bisher noch keinem einzelnen Patienten empfohlen,
sich diese Impfung zu verpassen.
Ich rate mittlerweile grundsätzlich davon ab, weil ich
den Kosten-Nutzen-Risiko hier für eindeutig halte,
um es mal ganz pauschal zu sagen.
Aber ansonsten ist das tatsächlich aus meiner Sicht
schon diese falsch verstandene Rolle des Arztes, die
uns in diesen Mist erst reingeritten hat.
Also diese Bevormundung des Patienten zu erklären, er
muss das jetzt unbedingt tun.
Was glauben diese Menschen, wer sie sind?
Und ich habe auch ganz am Anfang gestutzt,
weil man muss ja sagen, du bist ja
tatsächlich mal ausnahmsweise hier wirklich richtiger Arzt im
Gegensatz zu mir.
Du bist Internist, du bist Infektiologe.
Ich bin abgebrochener Chirurg, der allgemeine Mediziner.
Du bist Pediater, das ist Innere.
Nein.
Also für die Nicht-Ärzte da draußen, es
gibt halt die Ärzte und dann gibt es
Chirurgen und den ganzen Rest.
Aber die, die sich wirklich um innere Medizin
kümmern, so wie du, die sind natürlich klinisch
vom Fach.
Und in dieser ganzen Zeit, dieser ganzen Corona
-Anbahnungszeit, was am nächsten dran war, ist ein
Virologe.
Und ein Virologe ist kein Arzt.
Ein Virologe ist ein Labor, ein ganz wichtiges
Fach.
Das ist auch keine Geringschätzung, überhaupt nicht.
Höchste Achtung davor.
Das ist wahnsinnig anspruchsvoll, aber es ist theoretisch.
Und dann haben sie mir erklärt bei diesen
Sendern, ich sei jetzt ja der absolute Fachmann
als Notarzt.
Da habe ich mir gedacht, das kann nicht
sein.
Wenn ich wirklich der beste Fachmann bin für
dieses Thema, dann fehlen Fachleute.
Ich meine, ich habe den schönsten Bereich, ich
habe die spannendsten 15 Minuten jedes medizinischen Gebietes.
Das ist die Notfallmedizin.
Und dann kommen die Richtigen.
Dann kommt der Internist, dann kommt der Pädiater.
Jemand, der das übernimmt, was kompliziert wird.
Aber selbst mein Wissen um Infektionskrankheiten.
Und ja, ich kam natürlich aus der Transplantimmunologie.
Ich wurde immunologisch promoviert.
Ich kenne mich mit einem Untergebiet, eines Untergebietes
deiner Profession recht gut aus.
Aber es ist eben nicht die klinische Infektiologie.
Und was wir da hatten, war ja ein
klassisches klinisch-infektiologisches Problem.
Da gibt es eine neue Atemwegserkrankung.
Da rufe ich jemanden wie dich an.
Nicht mal einen Pulmologen, sondern eigentlich einen Infektiologen.
Und die waren nirgendwo.
Es kann das nicht stimmen, wenn die alle
nicht da sind.
Und keiner fragt die auch.
Dann werden die ja aktiv vermieden.
Weil es ist ja auch nicht so, dass
Ärzte sich da mit Händen und Füßen wehren,
irgendwo befragt zu werden.
Offenkundig hat man es unterlassen, diese Leute da
heranzuholen.
Die waren alle beschäftigt.
Die mussten ja alle diesen Tanz einüben in
den Krankenhäusern.
Sie hatten ja keine Patienten.
Das war für mich ein Punkt, wo ich
ehrlich gesagt, seid ihr eigentlich irre?
Ihr redet davon, dass ihr völlig überlastet seid
im Krankenhaus.
Ihr habt angeblich keine freien Betten mehr.
Aber ihr könnt zusammen einen Tanz einüben.
Auch hier in Hannover sind Krankenhäuser gewesen.
Die MAH.
Die haben dann Tanz eingeübt.
Und haben dann da mit Maske rumgetanzt.
Und das waren angeblich wirklich Pflegekräfte und Ärzte.
Und da habe ich gesagt, wo ist da
die Pandemie?
Ich wusste ja, Coronaviren können auch eine Enzephalitis
auslösen.
Das war mir immer bekannt.
Wie viele andere auch.
Und das war mir bekannt, die haben scheinbar
alle schon Corona.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, in
der Corona-Zeit zu sagen, alle zusammen, wir
machen einen Tanz.
Da bin ich bescheuert.
Die einzig echte Reaktion eines Pflegemitarbeiters, das habe
ich einmal erlebt, als diese eine Krankenschwester sagte,
haltet die Mauer, lasst mich in Ruhe.
Diese Heuchelei von wegen, wir sind euch ja
so dankbar.
Und da ist doch einer mal der Kragen
geperzt.
Und der hat gesagt, wenn ihr uns so
dankbar seid, dann seid es vielleicht die übrigen
360 Tage im Jahr.
Nicht die 5, wo ihr gerade mal so
einen Mist drin habt.
Wir hatten doch vor dieser sogenannten Corona-Situation
eine katastrophale Arbeitssituation für die Pflege.
Wir hatten sie während, noch viel schlimmer.
Und wir haben sie jetzt ganz so unverändert
weiterhin.
Wir hatten dazwischen diesen Jens Spahn, der erklärt,
es wird sich alles ändern.
Die Wertschätzung der Pflege wird neu.
Nichts ist geblieben.
Seit ich zurückdenken kann, tut sich doch nichts
in der deutschen Medizin.
Ich habe dieses besagte Buch 2013 geschrieben.
Ich war damals so blöd.
Ich habe wirklich gedacht, das bringt was.
Ich habe wirklich gedacht, wenn du rausgehst, wenn
du es erklärst, dann werden so viele Leute
aufstehen und sagen, das kann doch nicht wahr
sein.
Ich war ein Vollidiot.
Ich war die neueste Sau, die durchs Dorf
getrieben wurde.
Da war dann Plasberg, Will, bei Will war
ich nicht.
Wie heißt sie da?
Plasberg, Illner und was da alles war.
Und ich dachte, da geschieht was.
Da saß auch dieser britische Fliegeroffizier da, der
glaubt, er hätte Deutschland befreit.
Hier, Frank-Ulrich Montgomery.
Der saß da mehrfach neben mir und erklärte,
das sind ja alles besondere Einzelfälle.
Rückblickend war das schon damals so glasklar.
Es wird behauptet, es wird bekundet und am
Ende tut sich gar nichts.
Wir haben jetzt wieder genau das Gleiche.
Die gesamte deutsche Gesundheitsszene hat nichts gelernt aus
dieser riesigen Bauchlandung.
Morgen kann der nächste Fall kommen.
Der wird ganz genau so durchgezogen.
Und es schafft der Mann Karl Lauterbach doch
jetzt tatsächlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die
Frage nach Homöopathie zu ziehen.
Da wird jetzt diskutiert, ob sie für sieben
oder zehn Millionen Euro im Jahr Homöopathie bezahlen
sollen.
Das ist Medizin, ist das gar nichts.
Wir haben um die 400 Milliarden mittlerweile jedes
Jahr, die hier durchgehen durch das deutsche Gesundheitssystem.
Und sieben Millionen will er jetzt sparen, um
die Medizin zu verändern.
Es ist wirklich Verarsche des Wählers, des Bürgers
und vor allem der Patienten und der Mitarbeiter
im Gesundheitssystem.
Ich muss jetzt sagen, mich macht dieses deutsche
Gesundheitssystem heute noch kränker als vorher.
Ich habe ja in dem deutschen System nicht
gearbeitet.
Aber ich habe ja Einblick.
Internisten sind doch noch klüger als Chirurgen.
Das merkt man immer wieder.
Ich habe aber auch, als ich weggegangen bin,
gleich aus meiner Sicht den Luxus der Medizin
kennengelernt.
Wo der Arzt sich wirklich noch um den
Patienten kümmert und wo ich als Arzt meine
Grenzen kenne.
Ich weiß alles.
Ich bin jetzt der eine.
Aber die anderen, meine Kollegen, wissen alle, dass
sie etwas nicht wissen.
Da können sie mich fragen.
Da ist ein ärztliches Zusammenspiel.
Jeder Patient bei uns hat einen sogenannten koordinierenden
Arzt.
Der spricht nur mit einem Arzt.
Und bei uns muss der Arzt doch imstande
sein, dem Patienten etwas zu erklären mit den
Worten, die der Patient versteht.
Das passt nicht nach Deutschland.
Das kann ja auch keiner hier in Deutschland.
Die können ihre Fachvokabel raushauen und wissen selber
nicht, was es ist.
Aber warum nicht?
Bei uns ist doch von Anfang an das
ganze System völlig verkorkst.
Wir werden als deutsche Ärzte in diesem deutschen
Ausbildungssystem von Anfang an auf ein System der
Hierarchie getrimmt.
Da gibt es irgendeinen großen Chef, der hat
immer recht, der ist ja auch immer steril.
Ich habe das als junger Formulant im Krankenhaus
gemerkt.
In einer neurochirurgischen Operation kam der Chef einfach
rein durch die Tür, ging ins OP-Feld,
patschte den Operateur an, laberte den voll, steckte
den Zettel da rein und ging wieder raus.
Wahnsinn.
Du musst ja als Assistent nur mal eine
falsche Fingerbewegung gemacht haben, darfst dich komplett ausziehen,
abwaschen, neu einkleiden.
Von Anfang an, dieses ganze deutsche Hierarchiesystem ist
darauf getrimmt, Befehlsgehorsam-Situation zu haben.
Woran liegt das?
Das ist ein Militärsystem.
Das ganze System, was wir hier haben, basiert
auf dem System des preußischen Militärs.
Da kommen die Begriffe her.
Oberarzt, Unterarzt gab es ja früher auch noch.
Gibt es ja immer noch in der Schweiz.
Das ist vollkommen krank.
Kollegialität existiert da nicht.
Es ist immer eine Form von Bestimmungssystem.
Das läuft im Prinzip der gesamten Rechtslage ja
völlig zuwider.
Es ist ja abstruserweise in Deutschland so, ein
Arzt ist kein Weisungsempfänger.
Nicht mal als Facharzt dem Assistenten.
Es ist rechtlich nicht möglich, auch dem Chefarzt
dem Assistenten etwas anzuweisen.
Eine Lehre aus unserer Geschichte, damit ein Arzt
nie sagen kann, es wurde ihm befohlen, einen
Patienten falsch zu behandeln.
Theoretisch ist er völlig frei.
Was erleben wir jeden Tag?
Das exakte Gegenteil.
Es ist ein furchtbares System der Ja-Sagerei,
das da entsteht.
Und in keiner Weise eins auf Augenhöhe, wo
man voneinander lernt.
Ich habe ja viele Mediziner auch eingeladen, sich
hierhin zu setzen.
Ich nenne sie jetzt Mediziner, weil die bei
Corona mitgemachten Personen würde ich nicht mal als
Arzt bezeichnen.
Da fehlt wirklich etwas.
Ich habe sie aber gesagt, lade sie ein,
kommt her, setzt euch hierhin.
Wir reden miteinander auf Augenhöhe, wo es schwierig
ist.
Heute sage ich, es geht gar nicht, weil
sie es nicht können.
Sie können es fachlich nicht.
Das ist wirklich der Punkt.
Wenn ich hier Krankenhäuser in Deutschland sehe, die
jetzt wieder von der Maskenpflicht reden.
Und dann mit dem wissenschaftlichen Argument kommen, Hausrecht.
Fällt euch nach irgendetwas auf.
Follow the science.
Ja, bleibt immer dahinter.
Dieses Follow-Fahrzeug.
Du fliegst auch, oder?
Es ist ja interessant, dass man viele Leute,
die ich jetzt kennengelernt habe, die sich auch
getraut haben, mit mir an der Theke zu
sitzen, da hat man viele Gemeinsamkeiten.
Beim Fliegen habe ich meine eigene Theorie.
Aber da kommen wir vielleicht später dazu.
Ich will jetzt nicht in das sorgsam ausgearbeitete
Konzept.
Wenn du schon sagst, Augenhöhe.
Mir ist irgendwann mal aufgefallen, woran ich es
festmachen kann.
Auch meine Getränkewahl war ungünstig im Vergleich mit
deiner.
Ich habe ausgerechnet in der Schweiz bei einem
deutschen Oberarzt, der ein begnadeter Operateur war und
hoffentlich immer noch ist, dann mal gemerkt, was
deren Problem ist.
Und der hat es plötzlich in einer ganz
entwaffnenden Situation hat er mir das erklärt oder
hat das gezeigt.
Da war der völlig durch.
Ich glaube, der hat zwölf Stunden am Stück
irgendwelche Lebern zusammengefriemelt und war völlig am Ende.
Kam dann rein zu mir und hat gesagt,
Paul, weißt du, was das Problem in unserem
Berufsstand ist?
Philipp, sag es mir.
Keiner sagt, was er nicht weiß.
Das hast du nicht in deutschen Kliniken.
Da passiert das nicht, dass irgendein Chef sagt,
ich habe überhaupt keine Ahnung.
Haben Sie vielleicht eine Ahnung?
Es passiert nicht, dass ein Jüngerer eine gute
Idee hat, die der Obere zur Kenntnis nimmt.
Passiert nicht.
Wenn dann mal ein besuchender Arzt kam, gerade
aus den amerikanischen Ländern, die ja diese Kultur
von Anfang an haben, die fragen immer den
Jüngsten in der Runde und sagen, Herr Kollege,
Frau Kollegin, Sie müssen das nicht auf eine
interrogierende Weise sagen.
Jetzt nennen Sie mir die fünf wichtigsten Auslöser
für eine Hepatitis oder so ein Blödsinn.
Sondern Sie sagen, wie stehen Sie denn zu
der Möglichkeit, dass das so und so sein
könnte?
Das gibt es hier nicht.
Und dann werden die auch angeguckt, wenn du
solche Gastvisiten mitmachst an großen Häusern, da siehst
du immer wie ein deutschstämmiger Professor diesen Auslöser,
das machen wir hier anders.
Ekelerregend.
Es ist derartig widerwärtig.
Ich kann mit diesen Ärzten nicht mehr arbeiten.
Es ist mir so zuwider.
Dadurch entsteht schlechte Medizin.
Ich weiß nicht, wie deine Theorie ist, aber
Medizin ist eine Frage der Interaktionszeit mit den
Patienten.
Du musst die halt angucken, in welchem Zustand
der ist.
Du musst halt hingehen mit dem Reden und
du musst Möglichkeiten durchgehen.
Und es ist immer besser, wenn da mehrere
Augen mit drauf gucken, aber nicht mit dem
Ziel, dass sie den anderen widerlegen, sondern mit
dem gemeinsamen Ziel, dass sie eine sinnvolle Erklärung
dafür finden.
Und das findet nicht statt in Deutschsprache überhaupt.
Selten.
Es gibt Ausnahmen.
Ich nehme jetzt das Beispiel von zu Hause.
Meine Frau hatte jetzt auch gerade einen Patienten,
wo es dann darum ging, dass er, sie
als Neurochirurgin, der halt Schmerzen hatte, ausstrahlend im
Schulter-Arm-Bereich.
Long-Covid-Schmerzen.
Nein, war nicht Long-Covid.
Und dann hat meine Frau gesagt, das passt
alles nicht so ganz zusammen, aber da ist
eine enge, ich könnte jetzt die Halswirbelsäule operieren,
könnte ich machen, ein bisschen wegknapsen, dann könnte
es besser werden.
Dann hat sie gesagt, aber das passt mir
nicht.
Ich muss da mal einen anderen Kollegen mit
ransetzen.
Und dann hat sie halt mal was anderes
untersuchen lassen und es war etwas, was mit
der Neurochirurgie überhaupt nichts zu tun hatte, weil
es war nämlich dann ein entsprechend tumorös veränderter
Oberarm, also Oberarmknochen.
Und jetzt muss man sich die Frage stellen,
wo es herkommt.
Ich sage, das, was ich 2020 gesagt habe,
ich habe immer gerne Studien gelesen.
Und ich habe sie immer gerne anleitet.
Das ist ja ekelhaft.
Ja.
Du wirst nur die AKI-Anweisung lesen, das,
was aus dem BMG kommt.
Es ist für mich interessant geworden, als ich
gelernt habe, wenn du nur die Einleitung und
die Conclusion liest, dann ist meistens ein ganz
anderes Ergebnis als das, was in der Mitte
drinsteht.
Und das hat mich irgendwann getriggert.
Und so habe ich natürlich dann gerne in
Studien reingeschaut und habe dann festgestellt, zu diesen
mRNAs, da wissen wir schon dann viel.
Und das war 2020, wo ich das gesagt
habe, wenn ich jetzt reinschaue, was wir wissen
aus mRNAs aus früheren Zeiten, als wir es
ausprobiert haben, dann wissen wir, welche Gefahr darin
besteht.
Und darum habe ich dann gesagt, stopp, mit
dieser Impfung, da habe ich erst noch ein
paar Fragen, beantworte sie mir.
Und da gab es ja so ein paar
ganz tolle Leute, die in den Medien zugange
waren und gesagt haben, nein, das ist alles
perfekt, das ist alles sehr gut, das ist
modernst und toll.
Keine Ahnung, wie du meinen könntest.
Ja, wir wollen ja auch nicht die ganze
Namensliste runter...
Die Zeit haben wir auch nicht, ja.
Stimmt, wir müssen ja, du sprichst immer sehr
schnell.
Ich denke, die heutigen 35 Minuten schaffen wir
in 15 Minuten.
Weil ich nicht zu Wort komme.
Ja, genau.
Ich rede nur, damit es ein bisschen länger
dauert.
Die sind extra alle hierher gekommen.
Internisten, die muss man anpicken.
Wo war ich jetzt gerade?
Studienlage, du liest am Anfang, Ende, im Mittelteil
ist es dann ganz anders.
Und da haben wir ja schon gewusst, was
diese mRNA anstellt.
Und dennoch hat keiner von diesen heiligen Köpfen
mal sich hingesetzt und gesagt, ich widerlege die
jetzt mal.
Ich habe es ja öffentlich gemeint.
Ich habe es auf eine Webseite gestellt und
keiner hat mal dagegen gewettert oder hat sich
mal getraut.
Es gab hier in Hannover auch einen Arzt,
der irgendwann ausgesprochen hat, impfen Sie Ihre Kinder,
einen Kinderarzt, und machen Sie das doch.
Und den habe ich auch angeschrieben.
Der hat auch nicht geantwortet.
Die Ärztekammer geht aber gegen die Leute nicht
vor.
Nee, die ist mit mir beschäftigt.
Das ist so.
Und wenn man mal Selbstwissenschaft betrieben hat und
diese Paper da geschrieben hat, dann weißt du
ja auch, wie es läuft.
Ich komme nur aus einer etwas anderen Ecke.
Ich habe das auch in der Immunologie gemacht.
Da wurde dir von Anfang an beigebracht, dass
du im Eröffnungssatz erst mal eine Verbeugung machen
musst.
Im Sinne von, natürlich sind die Arbeiten von
so und so wegweisend und klar.
Interessanterweise haben wir hier etwas anderes gefunden.
Der Fehler muss bei uns liegen.
Und wenn du das nicht einbaust, wird das
Ding gar nicht angenommen.
Also hast du völlig recht.
Du kannst den ersten Teil lesen, du kannst
den letzten Teil lesen.
Aber in der Mitte steht das Interessante.
Du guckst dir dann Materialmethoden an.
Guckst mal, ist das plausibel?
Wenn die dann beschreiben, dass sie mit einer
Gurke und einem Streichholz angeblich, dann weißt du
auch schon, es kann nicht gehen.
Und wenn du dann aber die Resultate liest
und dir wirklich die Mühe machst, mal zu
gucken, was haben sie da wie gemessen?
Gehen die Zahlen halbwegs auf?
Und dann mal die Resultate vergleichst mit dem
Schluss, den sie daraus ziehen.
Interessant.
Oder was sie weggelassen haben, was sie aber
festgestellt haben.
Interessant.
Ich habe ja das Gefühl, manchmal machen es
einige dann absichtlich.
Überziehen dann so stark, machen die Schere so
weit auf, dass zumindest die, die das lesen
wollen, eine Chance haben, das richtig ...
Aber du siehst, will damit sagen, der Manipulationsgrad
in der veröffentlichten Wissenschaft ist ja pervers.
Und dann in der Medizin noch mal besonders
krass.
Unsere drei Journals, die es da so gibt,
das New England Journal, das eine große, in
das sie dann alle wollen.
Das ist eine ganz kleine Kaste an Leuten,
die da publizieren darf.
Das sind ein paar Oberärzte in einem amerikanischen
Krankenhaus plus ihre erweiterte Followerschaft.
Dann gibt es die Nature Group.
Das ist dann auch ein Verlag, der über
allem thront.
Und wer da nicht drin ist, der darf
es im Ärzteblatt versuchen.
Das kannst du gleich lassen.
Da kannst du es auf dem Klo auslegen.
Aber selbst ins Ärzteblatt zu kommen, musst du
natürlich erst mal die Riesenverbeugung vor der staatsoffiziellen
Wissenschaft machen.
Die letzten drei Jahre haben gezeigt, dass unser
System der medizinischen Forschung im Arsch ist.
Dass unser Ausbildungssystem hinüber ist.
Und dass wir ganz, ganz miese, bestenfalls mittelmäßige
Medizin betreiben.
Und das Neue ist, die Patienten haben es
auch gemerkt, der Vertrauensverlust in diesem Beruf Arzt
ist völlig zu Recht gigantisch.
Und der lässt sich auch nicht einfach reparieren
und sagen, jetzt ist alles wieder gut.
Nein, so doof sind die Patienten nicht.
Die sind überhaupt nicht doof.
Und wenn wir jemals wieder wollen, dass der
Beruf irgendwas taugt, müssen wir im Prinzip bei
Null anfangen.
Schafft die Kammern ab.
Schafft dieses Studiensystem ab, so wie es ist.
Schmeißt das raus, was da jetzt momentan drin
sitzt.
Schmeißt natürlich diesen Gesundheitsminister nicht nur raus, sondern
in Verlies und vor allem vor Gericht.
Aber wir brauchen einen kompletten Neustart der Medizin
in diesem Land.
Ich bin, so bezeichne ich mich, Schulmediziner.
Ich auch, bin ich sofort dabei.
Diese Viren-Existenz-Nummer...
Ich glaube sogar dran.
Das tut mir leid.
Ich glaube, ich bete jeden Morgen zum Heiligen
Virus.
Ich sage, Sie sind da.
Ja, ich fürchte auch.
Ich hatte letztens hier einen unheimlich tollen Mann
des Glaubens.
Und das war auch ein wunderschönes Gespräch.
Und den habe ich auch in der Corona
-Zeit wiederholt getroffen.
Aber bei Glauben bin ich immer so ein
bisschen raus.
Muss ich aber auch aus beruflichen Gründen, weil
ich halt auch Menschen aus dem Glauben betreue.
Und die sind weder das eine noch das
andere.
Ich muss ja allen gerecht werden.
Ich will damit sagen, ich verstehe auch den
Zweifel.
Und ich gestehe zu, dass wir natürlich ganz
viel hypothetische Teile in der Medizin haben, wo
wir zulassen müssen, zu sagen, ja, wir wissen
es nicht ganz genau.
Ich habe auch das Problem, dass ich bei
ganz vielen Infektionserkrankungen, bei ganz vielen Impfungen, die
jetzt existieren, schon sehr kritisch bin.
Es gibt für mich völlig eindeutige Impfungen.
Nehmen wir mal die Pocken, die als klassisches
Beispiel sind.
Ich muss dir schon sagen, bei den HPV
-Impfungen, die seit einigen Jahren noch sind, habe
ich mittlerweile sehr große Fragezeichen.
Die Daten würde ich aber bitte gerne alle
noch mal sehen.
Weil wir natürlich sehr wohl das Problem haben,
dass die Industrie, ich schimpfe auch nicht auf
die Pharmaindustrie, ich bin froh, dass wir Medikamente
haben.
Antibiotika sind mir das Beste, was die Medizin
hier hervorgebracht hat.
Schmerzmittel sind auch wunderbar.
Schmerzen, Übelkeit, Infektionen können wir effektiv behandeln, weil
es diese Mittel gibt.
Bei Viren, die gibt es, offenkundig ist das
so.
Aber das heißt ja nicht, dass die Industrie
sie nicht hervorragend missbraucht, um völlige banale Zufallsbefunde
zu therapieren.
Denn das ist ja ein Effekt, den wir
in der Medizin ständig haben.
Pausenlos wird ein Laborwert behandelt, der völlig belanglos
ist, ob das jetzt irgendwelche Cholesterin-Quotienten zueinander
sind, ob das Blutdruckwerte sind, die permanent so
korrigiert werden, weil gerade zufällig ein neues Mittel
da ist, was den Blutdruck nun in diese
Schiene trägt.
Also da habe ich schon ganz, ganz viele
Fragen.
Insofern gehe ich mit, wenn die Leute sagen,
Moment, ich zweifle am Virus.
Ja, Zweifel am Virus, ja, aber bitte nicht
das Kind mit dem Bade ausschütten und sagen,
das hat es alles nie gegeben, sondern diese
Kausalketten müssen wir noch mal in Zweifel ziehen
und sagen, wo habt ihr wirklich belastbare Daten
dafür, dass dieser und jener Erreger zu der
und der Krankheit und Folge führt und dass
es vor allem etwas bringt, da irgendein Medikament
drauf zu hauen.
Denn da haben wir garantiert schon lange vor
Corona weit, weit überrissen.
Aber das wussten wir auch schon.
Also ich habe relativ wenige Impfungen für mich
persönlich, aber vornehmlich aus dem Grund, weil ich
mit den frühen Symptomen umgehen kann und dann
weiß, wie ich zu agieren habe.
Und von daher, ich bin kein Impfgegner, ganz
im Gegenteil.
Ich bin aber mittlerweile auch ein bisschen kritischer
geworden, weil mir werden das einfach zu viele
Impfungen, die da jetzt kommen.
Also nach dem Motto, müssen wir wirklich für
alles eine Impfung haben?
Ich meine, demnächst kriegt der Postbote noch eine
Impfung gegen Hundebisse und ich weiß, es wird
nicht funktionieren.
Und es ist Polypharmazin, wir wissen das ja
aus den anderen Bereichen.
Also du weißt, sobald du einem Patienten fünf,
sechs verschiedene Tabletten am Tag kriegst, brauchst du
einen eigenen Facharzt, der die Interaktion dieser Medikamente
wieder berücksichtigt.
Nee, der sagt dann, ab drei Wirkstoffen haben
wir keine Ahnung mehr, was passiert.
Trotzdem macht er natürlich Expertisen, weil er sagt
ja nie das eine, ich habe keine Ahnung.
Ich weiß nicht, wie es dir geht, die
allerbesten Ärzte, die ich getroffen habe, die wirklich
koryphäen sind, die haben das gepackt.
Die haben mir wirklich als erstes gesagt, was
sie alles nicht wissen.
Dieser besagte Chirurg hat auch gesagt, weißt du
Paul, ich bin ja eigentlich Leberchirurg.
Aber mal ganz ehrlich, die besten Hippothologen, wenn
du die fragst, sagen dir, das ist so
ein großes braunes Organ, das sitzt in etwa
da.
Und wenn es das macht, was es soll,
dann ist alles gut.
Aber wenn es das nicht mehr macht, hat
keiner eine Ahnung, warum.
Und wir können nichts tun.
So ist es.
Das ist die präziseste Beschreibung der Leber und
des Nassitut, die ich je gehört habe.
Bücherweise können wir irgendwelche chemischen Formeln aufschreiben, wenn
sie das macht, was sie tun soll.
Wenn sie mal damit aufhört, ist es vorbei.
Und genau das fehlt uns.
Dieser Blödsinn, diese Hybris.
Und das hat ja auch diese sogenannte Corona
-Zeit ausgezeichnet.
Da haben Leute irgendwelche Kurven präsentiert und gesagt,
so muss es sein, so wird es sein.
Diese Selbstverliebtheit, diese Selbstzweifel gibt es nicht.
Wahnsinn.
Das ist eigentlich ein Problem der Arroganz gewesen.
Wir sind mit unserer Arroganz voll auf die
Schnauze gefallen.
Ich muss aber sagen, diese Arroganz, ich habe
so einen Short gemacht zu Frau Brinkmann bezüglich
der Übertragung über Muttermilch, die sich ja wirklich
dann ins Fernsehen gesetzt hat und hat gesagt
nach dem Motto, das ist biologisch gar nicht
möglich.
Das ist die Annalena Baerbock der Medizin.
Könnte man fast so sagen.
Das ist so irre.
Selbst ich würde mich nicht trauen, so einen
Spruch zu machen.
Und das soll was heißen.
Ich habe mal, weil ich ja wirklich die
Infektionskrankheiten so weltweit mir angeschaut habe und auch
wirklich in der Welt unterwegs war, um es
dann real zu sehen.
Ich bin also einer, der sagt, krank ist
ein Mensch dann, wenn er Symptome hat.
Vorher ist er für mich nicht krank.
Auch wenn ich den Erreger bei ihm finde.
Du bist offensichtlich ein Nazi und leugnest solche.
Da muss ich jetzt leider abbrechen.
Guck mal, ich bin etwas korpulenter.
Also mich als Nazi zu bezeichnen, der aus
Deutschland regelmäßig 8800 Kilometer sich fortbewegt, um zu
seinem Arbeitsort zu kommen, das ist schon Wandermaß.
Symptomlos krank ist ja etwas, das ist ja
eine neue medizinische Fachrichtung.
Die haben sie ja in den letzten drei
Jahren erfunden.
Der symptomlos Kranke.
Ich habe also damals mal ein Buch geschrieben
und habe dann da meine Expertise reingepackt mit
all den Krankheiten und habe das dann an
einen Professor in Marburg geschickt und habe gesagt,
sehr geehrter Herr Professor Schäfer, der hat da
dieses Zentrum für unerkannte Krankheiten.
Wo ich sage, das ist ein cooler Typ,
der setzt sich hin und sagt, wir wissen
nicht, was es ist, ich brauche eine interdisziplinäre
Ärztegruppe, wir setzen uns hin und gucken uns
alle zusammen die Patienten an und versuchen herauszukriegen,
was der wirklich hat.
Das ist ein Ansatz, den haben wir in
Bangkok auch.
Wir tragen die Expertise zusammen.
Ich habe gedacht, dem gebe ich mein Buch.
Klingt nach Dr. Haus.
Da war es immer Lupus.
Der wurde auch als Dr. Haus hier in
Deutschland bezeichnet.
Dem schicke ich das, nach dem Motto, was
sie machen, finde ich klasse, gucken Sie mal
rein, vielleicht finden Sie ein Krankheitsbild, was Sie
vorher noch nicht auf dem Schirm hatten.
Dann hat er mir dann wirklich gleich zurückgeschrieben
und hat gesagt, das ist aber ein harter
Tobak, den Sie mir da geschickt haben, da
muss ich mich aber ganz langsam einlesen, weil
das ist viel.
So ein Mann, wo ich gesagt habe, der
macht das toll, und der schreibt dann zurück,
das ist schon fast zu viel für mich.
Der kennt seine Grenzen.
Der geht hin und sagt, das ist schon
alles viel.
Das haben wir in der Medizin nicht mehr,
dass das fehlt.
Jetzt aber die nächste Frage, die dann sich
direkt anschließt.
Wenn du mal krank bist, wo gehst du
hin?
Sehr gute Frage.
Da habe ich ein bisschen Sorge vor, das
muss ich zugeben, gerade wenn ich in Deutschland
mal stationär behandlungsbedürftig wäre, da hätte ich Probleme
damit.
Es gibt, das weißt du auch, es gibt
großartige Kollegen, und es gibt wirklich Leute, die
mir dann auch leid tun, weil die unter
einer Selbstaufopferung täglich ackern, das ist schon brutal.
Die gibt es auch immer noch.
Man muss sich durchfragen, du weißt auch, wie
es geht, das ist immer so, als Arzt
telefonierst du durch die Gegend und fragst, würdest
du deine Mutter da hinschicken?
Und da gibt es immer noch Leute.
Ich bewundere die dafür, dass sie das können.
Ich könnte das nicht, ich könnte so nicht
arbeiten.
Es ist ein Grad an Selbstaufgabe, die beißen
sich auch permanent auf die Zunge und haben
dann andere Ventile oder was auch immer, um
das auszulassen, die gibt es schon noch.
Man muss sich halt lange durchfragen.
Nur das Problem ist, dem normalen Patienten steht
das nicht zur Verfügung.
Der kann eben nicht einfach mal einen Arzt
fragen und sagen, wo ist das?
Der ist darauf angewiesen, dass wenn er umfällt,
dass er irgendwo hingebracht wird, wo halbwegs vernünftige
Leute arbeiten.
Das Problem ist gar nicht, dass die alle
so unvernünftig sind.
Das Problem ist, dass du als jemand, der
in diesem System arbeitet, nach ein paar Jahren
so kaputt bist, so menschlich gebrochen bist, dass
du irgendwie aufgegeben hast.
Ich kenne eigentlich nur Krankenhausärzte, die entweder völlig
irre Überzeugungstäter sind, ganz wenige, die meist ein
völlig abgetrenntes Privatleben haben, das irgendwie verstopfwechseln können.
Und der Großteil ist in irgendeiner Form gebrochen.
Die sind irgendwie dazu getrieben worden, ihre eigenen
ethischen Grenzen vielfach zu überschreiten.
Das merkst du denen an.
Und das deprimiert mich unglaublich, in so einem
Umfeld zu arbeiten.
Und das führt dann auch zu miesen Ergebnissen.
Und die meisten arbeiten vor allem unter Bedingungen
der totalen zeitlichen Überlastung, vor allem in der
Pflege.
Und die meisten medizinischen Fehler, die ich mitgekriegt
habe, waren nicht spektakuläre Fehldiagnosen, wo offenkundiger Blödsinn
betrieben wurde oder die Spritzenverwechslung oder solche Dinge.
Das passiert.
Meistens ist es eine Verkettung von vielen, vielen
Kleinigkeiten, die in diesem Zustand der totalen Überarbeitung
und dann dazu, diese Unfähigkeit Kritik anzunehmen.
Weil da kommt es dann nicht vor, dass
der Assistent sagt, der Patient hat eine Allergie,
das dürfen wir ihm nicht geben.
Da sitzt ein Assistent daneben, während der Chef
Penicillin aufhängt und der weiß, dass der Patient
eine Penicillin-Allergie hat.
Aber der würde niemals den Chefarzt darauf ansprechen
vor dem Patienten.
Das ist Wahnsinn.
Aber so passieren dann die Fehler in der
Medizin.
Und das ist halt fatal.
Ich sehe das immer gerade beim Pflegepersonal hier
in Deutschland, dass die Aufgaben ausüben, wo sie
völlig überqualifiziert für sind.
Also Tabletten aus einem Blister irgendwo reinzudrücken, Medikamenten
setzen, ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.
Aber die kann man KI-gestützt machen.
Da kann man die Technik nutzen.
Dann könnte man die Pflegekraft nämlich menschlicher einsetzen.
Der zweite Punkt, den ich immer lustig finde,
ist, dass das Pflegepersonal das Essen irgendwohin trägt.
Die sind aber kein Kellner-Personal.
Schlimmer noch, es wird Ihnen ja aberkannt, dass
Sie Ihre eigene klinische Erfahrung anwenden dürfen.
In der Schweiz ist wirklich nicht alles besser.
Ich bin ja da freiwillig auch wieder weggegangen.
Aber Beispiel in Deutschland, eine Beobachtung von mir,
korrigiere mich, die Schmerztherapie ist eine Katastrophe.
Die Menschen in Deutschland kriegen viel zu selten,
viel zu spät, viel zu wenig Schmerzmedikamente.
Vor allem viel zu wenig Morphium.
Morphium ist eine tolle Sache.
Das ist das beste Medikament, was es gibt.
Für jeden, der Atemprobleme hat, der Angststörungen hat,
der Schmerzen hat, das ist wunderbar.
Niemand muss leiden, wenn er Lungenprobleme hat.
Auch gerade in der Endphase seines Lebens.
Die Sterbebegleitung mit Morphium ist was ganz Wichtiges,
was in Deutschland unterlassen wird.
Da hat man sofort Angst, dass man in
den Bereich der Sterbehilfe reinrutscht.
Man will ja bloß kein Risiko eingehen.
Und dem Pflegepersonal, darauf wollte ich ja hinaus,
wird immer erklärt, alles, was irgendwie ein Risiko
für den Patienten entfalten kann, das muss schon
allein aus rechtlichen Gründen der Arzt machen.
Das Ergebnis, dass eine Schwester mit 20 Berufsjahren
den frisch von der Uni kommenden Assistenzarzt ranruft,
damit der die Schmerzmedikation ...
Wie wird das ergebnisvoll sein?
Beschissen.
In der Schweiz ist es genau umgekehrt.
Wenn die alte Schwester da an ihre Grenze
kommt, dann ruft die den leitenden Oberarzt an
und sagt, das ist grad nö, jetzt komm
schon mal her.
Und dann geht er da auch ganz schnell
hin und niemand fragt den Assistenzarzt.
So was ist gut.
Aber wir verhindern ja, dass das Pflegepersonal, was
klinische Erfahrung gesammelt hat, das irgendwie anbindet.
Alles, was in irgendeiner Weise dann Konsequenzen für
den Patienten hat, das wird dann als ärztliche
Tätigkeit deklariert.
Und das geht ja so weit.
Ich hab als Notarzt Dinge erlebt, du kannst
es dir vorstellen.
Wir haben ja in Deutschland, wie im Heiligen
Römischen Reich der Deutschen Nationen, Flickenteppich an Zuständigen.
Jeder Landkreis ist zuständig fürs Rettungssystem.
Führt dazu, dass Landkreis A das Software-System
X hat und Landkreis B hat das Software
-System Z.
Und wenn zufälligerweise die Klinik im nächsten Landkreis
ist, kannst du gar nicht deine Daten da
aufspielen, weil die jetzt, Wahnsinn, Deutschland 2024.
Jedenfalls in diesem Rettungssystem untersagen ist dann sogenannte
ärztliche Leiter Rettungsdienst, das ist ja mal der
verantwortliche Notarzt für den Landkreis.
Der untersagt es dann seinem erfahrenen Rettungsassistenten am
Unfallort, wenn der da beispielsweise einen Schlauch in
die Lunge legen muss, mal vereinfacht gesagt, du
wirst das bestätigen, das kann sehr zeitkritisch sein,
dass da ganz zügig ein Loch rein muss.
Dann haben wir in vielen Bereichen in Deutschland
eine Situation, wo der Rettungsassistent daneben steht, während
der Patient erstickt, weil er die Anweisung hat,
der Arzt ist auf dem Weg, der braucht
länger, weil der sitzt doch woanders.
Der darf da aber selber nicht reinpicken, obwohl
er genau weiß, was er macht, weil der
ärztliche Leiter Rettungsdienst gesagt hat, das ist eine
ärztliche Aufgabe.
Und wenn sie eine ärztliche Aufgabe übernehmen, dann
haften sie in voller Höhe für den Schaden.
Dann sagt natürlich die Versicherung in dem Fall,
nee, das würden wir dem nicht ersetzen.
Das ist doch ein Wahnsinn.
Und das ist Deutschland, das ist deutsche Medizin.
Der Leidtragendeste Patient.
Ja, das ist ja schon lange.
Und im Moment ist es ganz extrem.
Und selbst in dieser Corona-Zeit habe ich
ja selbst hier aus Krankenhäusern hier in Hannover
Patienten rausgeholt, weil die haben da was gemacht,
wo ich sage, wie blöd muss man sein,
um das zu machen.
Aber scheinbar ist das Standard.
Und wenn man sie rausholt und angemessen behandelt,
sind sie nach zwei Tagen gern gesund.
Ich sehe es auch.
Ich habe das Problem nicht.
Selbst wenn etwas passiert, ich hätte die Leute,
die agieren.
Aber das hat ja normale Patienten.
Insbesondere jetzt, wo es immer schwieriger wird, auch
Facharzttermine zu kriegen, weil die Ärzte ja jetzt
mittlerweile in Deutschland angefangen haben.
Wenn sie selber unsicher sind, schicken sie ihn
zum nächsten Facharzt.
Der nächste Facharzt sagt, ich finde nichts.
Ab ins Krankenhaus und aus dem MRT.
Ich kann aber nicht sagen, ich finde nichts,
weil bin ich ein schlechter Arzt, ich muss
irgendwas finden.
Und daneben schicke ich ihn aber auch nochmal
zum anderen Arzt.
Das heißt, du bist irgendwann in der Mühle
drin und keiner kümmert sich um dich.
Und irgendwann finden sie einen Pickel auf dem
Knie und sagen, das könnte auch ein Tumor
sein, eine Schwellung.
Oder sie machen MRT.
Und wir wissen, 20% Inzidentalome.
Wenn ich jetzt 100 Leute ins MRT stecke,
finde ich, bis zu 20 ist da irgendwas
im Kopf.
Hat keinen Krankheitswert.
Aber wenn wir es erst mal gefunden haben,
muss das mindestens alle Jahre über beobachtet werden.
Dann müssen wir irgendwann mal eine Biopsie machen.
Bei der geht irgendwas schief.
Klingt witzig, ist es aber gar nicht.
Ich habe das gleiche Problem mit meinem Zahnarzt.
Den habe ich während Corona verloren.
Weil ich durfte nur mit Maske dann ins
Wartezimmer.
Auf meine Frage, aber Moment mal, wenn ich
dann gleich vor ihnen liege, auf den Abstand,
habe ich ja keine auf.
Ich solle nicht diskutieren.
Ich bin zufällig auch Arzt und bin maskenbefreit.
Nein, das hat hier keine Bedeutung.
Jetzt habe ich das wohl mit meinem Zahnarzt.
Insofern bin ich da auch Patient, da leide
ich mit.
Hättest du doch machen können, hättest du die
Maske aufgesetzt und ein quadratisches Loch reingeschnitten.
Dann hätte er auch gleich behandeln können.
Ich habe dieses komische Problem, dass ich mich
dann selbst gar nicht mehr ernst nehmen kann.
Ich habe kein großes Stolzbedürfnis.
Aber das war dann so eine Gessner-Hut
-Situation.
Das war so Wilhelm Tell.
Ich konnte den Hut nicht grüßen.
Ich bin nie mit Maske irgendwo rein.
Ich saß teilweise in Flugzeugen als Einziger.
Alles voller Masken.
Die waren so böse.
Es gibt heute noch Strafermittlungen gegen mich vom
Bundesgrenzschutz.
Der Tatort Luftraum über Frankfurt steht da wirklich
drin.
Weil so irgendein Maskenträger gehauptet hätte, ich hätte
ihn körperlich verletzt dadurch, dass ich keine trug.
Die ermitteln bis heute.
Ich bin heute wegen versuchter Körperverletzung, weil ich
keine Maske aufhabe.
Glaub mal, wenn da jetzt aber einer einen
Schnipfchen gekriegt hätte, dann hätte sie gesagt, das
war es du.
Ich fürchte, es wird dann schwer, dass sie
einen Gutachter finden, der bestätigt das so.
Ich meine, wenn es nicht Herr Lauterbach persönlich
macht.
Aber ansonsten ...
Und er hat Freunde.
Das habe ich schon gemerkt.
Jetzt eine andere Frage.
Du bist noch nicht hier an der Theke
gewesen.
Kanntest du die Theken-Gespräche?
Ungefähr seit zwei Tagen, muss ich zugeben.
Gleiche Einschränkung.
Ich habe tatsächlich das Phänomen, ich sehe kaum
Dinge erarbeiten von anderen, von Kollegen, die lerne
ich dann kennen.
Teilweise werden auch Partnerschaften daraus, im Sinne von
wir machen was zusammen.
Das ist kein Desinteresse, das ist nicht der
Meinung, dass die das nicht können oder dass
das nicht gut ist.
Tatsächlich bin ich zeitlich so eingebunden mittlerweile mit
dem Zeug, was ich mache, dass ich dann
immer wieder was Neues entdecke.
Wie gesagt, ich fand das ganz nett, dass
du gleich gesagt hast, klar, lass uns da
zusammensitzen.
Lass uns mal als Ärzte ein bisschen lästern
über die Realität.
Wie viele Ärzte kennst du, mit denen man
vernünftig reden kann?
Ganz ehrlich, vor einer Kamera?
Das sind vielleicht eine Handvoll jetzt.
Die meisten sagen, nee, lieber nicht.
Man muss ja die Kammer nicht reizen, man
muss es ja nicht übertreiben.
Beziehungsweise nur, wenn du mir folgende Fragen nicht
stellst.
Genau.
Können wir das ausklammern?
Ich meine, ich habe ja immer hier so
meinen Fragebogen.
Den habe ich eigentlich vornehmlich, damit ich irgendetwas
nicht vergesse.
Ich weiß nicht, wie das bei dir ist,
aber bei YouTube ist ja, was ich eben
schon sagte, wenn man mal kein Bier trinkt,
dann meckern sie.
Am Anfang haben wir dann ein Bier getrunken,
und dann hieß es, wir können hier Bier
trinken.
Das sind ja immer welche, die wirklich heftig
meckern.
Das beste Meckern war jetzt unter meinem letzten
Video, da hat sich jemand beschwert, dass ich
mich meinem Gast gegenüber nicht angemessen vorgestellt hätte.
Kann ich bestätigen, ja.
Kennst du den Gast vom letzten Mal?
Nee, aber das ...
Und da frage ich mich, wie gehst du
damit um, wenn da so Leute solche freundlichen
Kommentare schreiben?
Da hat mir unser eigentlicher Beruf geholfen, ehrlich
gesagt.
Du kannst es halt nicht jedem recht machen.
Am Anfang hat man ein bisschen Gefallssucht, zumindest
ging es mir so, und ich habe mir
das eher zu Herzen genommen.
Mittlerweile habe ich da ausreichend Abstand zu, glaube
ich.
Irgendwann wird man ja Pragmatiker und sagt, ach
guck, es funktioniert.
Genug Menschen gucken es, es wächst ja vor
sich hin.
Es ist immer gut, gerade die kritischen Sachen
mal sich genau durchzulesen, weil ein bisschen was
kann ja immer dran sein.
Vielleicht hattest du einen schlechten Tag, vielleicht warst
du wirklich unfreundlich.
Kann ja alles stimmen.
Aber irgendwann muss man ja die Sucht oder
diesen Wunsch loslassen, jedem immer unbedingt gefallen zu
wollen.
Ich denke dann auch, was wollen die eigentlich?
Es ist gratis.
Sie zahlen nicht einen Cent dafür an Abgehaben
oder so.
Sie können es einfach umschalten.
Nein, es ist ihnen wichtig, das anzugucken und
dann zu sagen, wie furchtbar es war.
Okay, dann liegt das Problem vielleicht nicht bei
mir.
Ja, das habe ich am Anfang, als die
Gespräche dann wirklich keine 35 Minuten lang waren
und dass sich Leute dann darüber beschwert haben,
dass das Gespräch so lange gedauert hat.
Weil ich mir dann immer die Frage gestellt
habe, du hast doch die Möglichkeit, deine Maus
zu nehmen und auf diese Stopptaste zu drücken
und dann musst du nicht weitergucken.
Da ist ja nicht der Zwang wirklich hinter.
Aber mir geht es bei diesen Videos nicht
vornehmlich darum, eine große Menge von Leuten zu
erreichen, um etwas zurückzukriegen.
Mir geht es eigentlich vornehmlich um die Dokumentation.
Das war bei der Webseite so, die ich
gemacht habe, einfach nur zu dokumentieren.
Ich habe doch damals das gesagt.
Wir haben damals schon gewusst, dass jetzt in
diesem Falle freue ich mich, dass du als
ärztlicher Kollege hier bist.
Und warum bist du nicht in dieser Medizinerblase,
die da gerade gegenwärtig ist, in der ich
ja auch nicht bin, die auch mein Video
gar nicht teilen würden?
Was ist falsch an dir?
Abgegeben davon, dass du ein Nazi bist und
ein Irrer und Rechtsradikaler und Antisemit vermutlich und
all das?
Ich glaube, ich habe von Infektionskrankheiten keine Ahnung.
Und da ich jetzt auch nicht wirklich sage
nach dem Motto, Viren gibt es nicht.
Das sage ich ja nur, weil ich die
damals fälschlicherweise in mein Buch reingeschrieben habe.
Ich kann jetzt nicht sagen, ich war damals
falsch.
Ich glaube, der nächste Punkt ist auch der,
dass ich sage, nein, es sind nicht alle
Impfungen schlecht.
Offenkundig Nazi.
Und ich bin ja auch noch einer, der
sagt, ich habe keinen eigenen Tee, den ich
dir verkaufen kann, um die Spikes aus deinem
Kopf rauszuspülen.
Den habe ich auch noch nicht im Angebot.
Ich arbeite gerade dran.
Das ist, glaube ich, der Grund, warum es
nicht geteilt wird.
Verstehe, geht mir ähnlich, ehrlich gesagt.
Und ich habe auch mit ähnlichem Grund mal
angefangen, um auf diesen Einstieg zurückzukommen.
Ich habe auch aus Notwehren zu Dokumentationszwecken angefangen.
Meine erste Sendung, das war mit Milena damals,
war über Medien.
Mein Gott, wieso spricht dann keiner das Offensichtliche
an, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk hier völlig
stumpf Propaganda verbreitet?
Und habe darüber mit einem öffentlich-rechtlichen Moderator
und Milena so eine Talkshow gemacht.
Und habe gedacht, Mensch, das ist wichtig, macht
Spaß.
Und tatsächlich aus dem Antrieb heraus wurde ich
selber aktiv.
Mittlerweile, muss ich sagen, sehe ich es als
Einflussnahmemöglichkeit.
Und deswegen ist mir Reichweite schon wichtig.
Nicht in erster Linie fürs Ego.
Ich sitze ja nicht immer und denke, jetzt
bist du aber ein toller Typ.
Das habe ich 2013 bei der Medientour gelernt,
dass du es eben nicht bist.
Ich glaube, so einer wie Christian Drosten, der
ist auf diesem Pseudo-Koks-Effekt hängengeblieben, dass
er jetzt ein geiler Kerl ist, nur weil
eine Kamera auf ihn gehalten wird.
Du musst so viel Abstand haben, es fällt
Ärzten halt ganz schwer zu verstehen, du bist
nur ein Idiot, der gerade Sendepunkte bringt, der
sich irgendwie verkauft.
Trotzdem kannst du, glaube ich, wenn du Menschen
erreichst, eine Menge bewegen und kannst sie dazu
animieren, zu sagen, ich bin hier nicht alleine.
Und dieses Selbstbewusstsein zu entwickeln, auch selber den
Mund aufzumachen.
Darauf, glaube ich, kommt es am Ende an.
Dass alles das, was hier gerade passiert, passiert,
weil zu wenig Menschen sagen, ich mache da
nicht mit.
Und ich lasse mich nicht unter Druck setzen.
Und das, glaube ich, kannst du schon mit
medialer Reichweite beeinflussen.
Das ist, glaube ich, auch meine Theorie, warum
diese freien Medien funktionieren, warum die auch nicht
mehr weggehen.
Denn wer sich einmal abgewendet hat von Tagesschau
und diesem Unsinn, der wird da nie wieder
einschalten.
Der weiß ganz genau, er wird betrogen, das
ist Blödsinn.
Und da sehe ich einen Nutzen drin, dieser
medialen Arbeit.
Deswegen finde ich Reichweite erheblich.
Es ist wichtig, dass wir die auch behalten.
Es wird ja auch versucht, uns die zu
nehmen.
Über solche Zensurgesetze und Ähnliches.
Ich halte es aber auch für wichtig, das
war der zweite Teil, die ärztliche Arbeit von
der publizistischen klar zu trennen.
Ich sage immer wieder, als Arzt habe ich
diese und hier eine Meinung.
Aber ich sage als Publizist nicht, ich als
Arzt teile Ihnen jetzt mit, Sie müssen das
und das gucken.
Das halte ich wirklich für unseriös, muss ich
ganz ehrlich sagen.
Es ist keine Kritik an einem einzelnen Arzt.
Aber als Arzt habe ich ja immer den
Luxus, oder da habe ich einen Abstand zum
Einzelfall, muss aber mir wirklich den Fall, den
Fall des Patienten angucken.
Muss das für und wieder abwägen und ihm
die informierte Entscheidung überlassen.
Sobald ich meine Reichweite kombiniere, um meine eigene
Meinung da reinzubringen, läuft das automatisch dem Arztberuf
zuwider.
Ich will jetzt niemanden einzeln kritisieren, aber ich
halte es für falsch, Dr. Brandenburgs Power-Tonicum
zu verkaufen.
Ich habe es schon mal probiert.
Das finde ich ganz schlecht.
Das ist eine ungute Entwicklung.
Das ist schon eine Rolle, wo man sagen
muss, als Arzt verkneife ich mir gewisse Dinge.
Da mache ich auch keine Pauschalempfehlung für Patienten.
Das ist auch Blödsinn zu sagen, jeder Mensch
muss das und das nehmen.
Nein, muss er nicht.
Selbst die bescheuertste Impfung ist nicht für jeden
falsch.
Es mag Einzelfälle geben nach Abwägung aller Tatsachen.
Nimm auch dieses Medikament, obwohl ich es ansonsten
publizistisch für Schwachsinn halte.
Ich halte es für wichtig, diese Rollen zu
trennen.
Ich finde es sogar ganz gut, dass es
da ein ärztliches Werbeverbot gibt.
Dass man da Grenzen ziehen muss und nicht
diese Autorität da reinwirft, um nur irgendwelche eigenen
Egos zu bedienen oder am Ende noch damit
Geld zu verdienen.
Oder was wir auch gegenwärtig oftmals innerhalb dieser
Blase sehen, dass Ärzte Angst machen.
Am Anfang haben wir alle Leute angeklagt, die
gesagt haben, Corona-Panik, Corona-Panik.
Ich habe gesagt, bleib mal ruhig, ist das
Corona?
Ich muss keine Panik machen.
Jetzt haben wir die Leute auf der anderen
Seite, die sagen, oh Mensch, du wirst sterben,
wenn du die Impfung hast.
Stimmt ja auch, alle Geimpften werden sterben, so
wie die Ungeimpften auch.
Da bleibt keiner über am Ende.
Aber diese Angst schienen und du musst jetzt
das Mittel nehmen, wo ich sage, nein, vielleicht
darf der eine das absolut gar nicht nehmen,
weil er vielleicht allergisch ist oder sowas.
Das finde ich schlimm und das ist vielleicht
auch der Grund, warum ich mich in den
Kreisen dann auch zurückhalte.
Es ist wieder schlechte Medizin.
Ich weiß es nicht, ist die richtige Antwort
darauf.
Wann werden alle Geimpften sterben?
Ich weiß es nicht.
Wer führt das zu 90% Todesfällen?
Ich weiß es nicht.
Richtig ist es so, da muss ich wieder
Herrn Bakhti als positives Beispiel nehmen, der war
ja auch sehr alarmistisch in gewissen Elementen.
Hat bei mir auch am Anfang dafür gesorgt,
dass ich dachte, naja.
Rückblickend aber, und der ist ja immer vorsichtiger
geworden für einen großartigen Menschen, das ist grandios,
was er da leistet und ich finde es
katastrophal, was mit ihm gemacht wird.
Aber das ist ein gutes Beispiel dafür, man
muss eben den Zweifel auch immer wirklich benennen.
Diese ganzen absoluten Aussagen.
Es ist ja Lauterbach in Grün dann, mit
Gewissheiten zu hantieren und zu erklären, nun müssten
alle dieses und jenes tun, um sich irgendwie
zu retten.
Das ist genauso ein grober Blödsinn, wie zu
sagen, wer sich nicht impft bis zum Tag
X, der wird dann garantiert versterben.
Ich bleibe aber dabei, dass 100% der
Menschen sterben werden.
Das ist eine wilde These.
Im Kern ist es ja Manipulation des Patienten.
Das ist das, was mir zu wider ist.
Und das ist die Eigenheit dieser deutschen Patriarchalen.
Ansonsten hasse ich dieses Patriarchengebäschel, das ist immer
das böse Patriarchat, ich bin bekennender Antifeminist.
Aber es hat nichts mit Medizin zu suchen.
Ich habe den Patienten verdammt nochmal nicht zu
manipulieren.
Sondern ich habe ihm einfach zu erklären, was
mein Wissenstand ist.
Ich darf ihm auch sehr genau meine Empfehlung
geben.
Ich darf sagen, ich halte das für richtig
und er halte es für bescheuert, das andere
zu tun.
Aber ich muss ihn auch begleiten, wenn er
das andere tut.
Und sobald ich anfange, ihm Angst zu machen,
zu sagen, wenn Sie das nicht tun, dann
werden Sie leiden.
Dann bin ich ein schlechter Arzt.
Das ist nicht mein Job.
Ich soll auch nicht irgendwelche bösen Gefahren wegquatschen
und sagen, wird schon alles gut werden.
Das ist auch Blödsinn.
Aber es ist nicht mein Job, den Patienten
in irgendetwas hinein zu manipulieren.
Ob ich das nun gut für ihn finde,
ob ich das schlecht für ihn finde.
Und der Lauterbach hat das eine gemacht und
es gibt gewisse Ärzte, die machen jetzt genau
das andere andersrum.
Das halte ich nicht für den richtigen Weg.
Das sehe ich genauso.
Darum nochmal Danke, dass du hergekommen bist.
Du bist aber noch nicht entlassen.
Wann war für dich der entsprechende Punkt, dass
du gesagt hast, mit Corona läuft es echt
schief?
Gab es so einen Moment, wo du gesagt
hast, nach dem Motto, heute fällt mir auf,
das kann nicht.
Zwei Wochen nach der ersten Meldung.
Ich bin nur Notarzt.
Ich bin abgebrochener Chirurg, allgemein Mediziner Notfaller.
Das heißt, die sagen fachlich immer die kleine
Leuchte zu Internisten und Pädiatern.
Aber es gibt so ein kleines Einmaleins der
Medizin und Atemwegserkrankungen, die sich nach 14 Tagen
nicht manifestieren.
Wir sind banal.
Punkt.
Nun gibt es bestimmt, du kennst als Infektiologe
bestimmt, irgendeine Krankheit, für die ich noch nie
gehört habe, die ganz seltsam ist und nach
zwei Wochen schlagartig zu irgendeinem HB-Abfall führt
und es explodiert irgendeinen Schädel.
Aber häufig ist es häufig, selten ist es
selten.
Ganz wichtige Regel in der Medizin.
Und wenn so eine angeblich sich rasant um
den Globus verbreitende, extrem virulente und wahnsinnig schlimme
Krankheit nach 14 Tagen, nachdem sie gemeldet wurde,
nichts bringt, dann ist da auch nichts weiter.
Ich habe tatsächlich ganz am Anfang, als es
dann hieß, da sei in China irgendwas Neues,
kann ja sein, habe ich auch meinen Verwandten
gesagt, naja gut, jetzt geht man nicht zur
Menschenansammlung, warten wir mal, gucken wir uns das
ein bisschen an.
Nach 14 Tagen habe ich gesagt, so jetzt
würde ich alle Sorgen fallen lassen, da kann
nichts sein.
Dann kam mit mir natürlich der Immunologe durch,
als dann erklärt wurde, was da der Mechanismus
sei, dachte ich, Moment, das passt jetzt aber
so gar nicht.
Als es dann noch hieß, wir geben da
ein Protein rein, was permanent reizen soll, da
ist wieder als Notarzt, sie wollen eine chronische
Entzündung verursachen, ergibt auch keinen Sinn.
Dann habe ich meine alten Forschungsfreunde angerufen und
habe die gefragt, in Vier-Augen-Gespräch immer
das Gleiche, ja, ja, ich sehe es ganz
genauso wie du, natürlich, völliger Unsinn, im Ansatz
Blödsinn, aber sobald ja mehrere im Raum waren,
nein, nein, man muss natürlich, und es geht
ja um Menschenschutz und es geht um Solidarität,
am Ende war es wie in der DDR,
da haben ja die Leute erzählt, die das
miterlebt haben, es gab in jeder strittigen Diskussion
war so ein Punkt, dass einer sagte, Genosse,
sind Sie für den Frieden oder sind Sie
dagegen?
Und damit war klar, das Gespräch ist beendet.
Wenn du weiter diskutierst, verstößt du gegen die
Parteilinie.
Das war zwei Wochen nach der ersten politischen
Meldung, war glasklar, es ist keine medizinische Situation.
Und ich habe auch fortan nie wieder medizinischen
Widerspruch erfahren, nie.
Die von dir genannte Annalena Baerbock der Medizin,
das ist keine Ärztin, es tut mir leid,
das ist ein Unsinn, das ist eine Propagandistin,
ich habe nie eine fachlich überzeugende Argumentation, Quelle
oder ähnliches gesehen, ich habe immer nur Hypothesen
vorgestellt bekommen, die mir als Wellenkurven verkauft wurden,
wo irgendwelche Hochrechnungen waren, das kann man alles
aufstellen, diese Rechnung, kann man tun.
Das hat nur nichts mit klinischer Realität zu
tun.
Und wenn ich als ganz einfacher Kliniker sage,
Moment, das widerspricht der Lebenserfahrung, da sehe ich
keine weitere Gefahr, dann lehne ich es auch
ab, da als Arzt irgendwie mitzuspielen.
Dann mache ich mich wieder zum Werkzeug, da
sind wir wieder bei der schlechten Medizin, dann
fange ich an, Manipulationsgegenstand zu sein, mit dem
Argument, war auch im Nazireich so, ich bin
sehr gegen Nazivergleiche, aber es war der gleiche
Mechanismus, mit dem Argument der Volksgesundheit, da bin
ich ganz allergisch, wir müssen für ein großes
Ganzes, nein, das muss ich nie, ich bin
als Arzt nie für ein großes Ganzes zuständig,
ich bin für individuelle Menschen zuständig und kann
da nach bestem Wissen und Gewissen handeln, aber
es ist, ich habe keinerlei Recht, für irgendwelche
Interessen Dritter Leute zu manipulieren, auf deren gesundheitliches
Risiko.
Das ist verboten, weil das ein Menschenversuch ist.
Und das ist einfach der Bodensatz der Medizin,
den wir da hochgeholt haben.
Ja, den haben wir ja ganz extrem, wo
es dann darum ging, selbst bei der Masern
-Impfpflicht, das in Schulen und Kindergärten Masern-Impfpflicht,
wo ich sage, Masern kann wirklich grausam sein,
die Ansteckungsrate ist verdammt hoch, ist sie, aber
zu sagen nach dem Motto, du musst dich
impfen lassen, das finde ich ist ein größter
Fehler, das ist ein Verbrechen eigentlich, genauso wie
auch die Impfpflicht im Gesundheitswesen, denen auch die
Impfpflicht zu geben.
Jede Behandlungspflicht, Entschuldigung, Behandlungspflichten gibt es nicht, es
sei denn, ein Patient ist nun mal in
einem Zustand, dass er nun wirklich alle Schutzreflexe
verloren und ähnliches oder so intoxiziert, dass er
sagt, das muss ich jetzt nicht, aber ansonsten,
ein Patient, der absprachfähig ist, da kann es
keine Behandlungspflicht geben, das ist seine Sache, er
trägt ja auch das Risiko.
Gut, sagen wir es in dem Fall jetzt
bei den Kindern mit der Masern-Impfung, das
geben wir an die Eltern ab, aber da
muss man ganz klar sagen, nein, das ist
eine individuelle Entscheidung und es darf keine Pflicht
geben und wenn eine Pflicht durchsetzt, der weiß
ja auch, dass er damit Leben zumindest schadet,
weil irgendeiner nimmt einen Schaden, wenn nicht sogar
ein Todesfall mit dabei ist und bei den
Corona-Impfungen haben wir es ja gesehen, da
sind ja eben dann auch die Todesfälle und
für mich war ganz, ganz erschreckend, als es
dann hieß, es gibt jetzt diese Impfpflicht, Corona
-Impfpflicht, wo ich dann, mir war ja bewusst,
diese Impfung kann ja gar nicht funktionieren, also
Coronaviren setzen sich auf die Schleimhaut, mit einer
Impfung erreiche ich die Oberfläche der Schleimhaut gar
nicht, das wäre so, als würde ich, was
weiß ich, mit meinem Auto durch den Regen
fahren und anstelle des Scheibenwischers, wische ich von
innen mit dem Handtuch an der Scheibe.
Das funktioniert einfach nicht, ich kann natürlich, das
war die Argumentation, ja, Sie können auch das
Handtuch ja mal raushalten und mal draußen wischen,
ja, das kann ich machen, dann habe ich
meinen momentlangen getropften Stelle, aber wenn ich das
wegnehme, sind die Tropfen wieder da, es funktioniert
nicht, der Mechanismus hat schon gar nicht funktioniert.
Kannst du dich noch erinnern, wie sehr Sie
Mundspülung verteufelt haben?
Das war ein absolutes Verhexenwerk.
Das war unsere Erzählung.
Natürlich, das war ja absolut esoterisch, Mundspülung zu
empfehlen und Desinfektion, Wahnsinn, oder?
Also es wurde gegen absolute Grundregeln der Medizin
konsequent verstoßen und ich war ja ganz am
Anfang tatsächlich, das ist der erste Gedanke, den
ich hatte, weil Immunologien ist, das Immunsystem ist,
da gibt es ja nur zwei große Bereiche,
da muss ich dir jetzt keine Lektionen verhalten,
aber es ist ein kompliziertes System, es reagiert
aber immer mit einer relativ monotonen Anfangsstrecke, Entzündung
ist halt Entzündung.
Eine dauerhafte Entzündung ist immer schlecht, das weiß
jeder Arzt, in schlimmen Fällen kommt dann Krebs
sogar dabei raus, das ist ein häufiger Anfang,
dass es an einer Stelle immer entzündet ist.
Eine Impfung vorzustellen, die sozusagen eine Dauerentzündung induziert,
was?
Also, hä?
Damals war mir noch gar nicht klar, ich
hab tatsächlich am Anfang das Risiko einer reversen
Transkription, also eines Einbaus, dieser MRN, einer Rückkodierung,
einen Einbaus ins menschliche Genom, da wurde ich
ja früh gefragt und gesagt, ich halte das
theoretisch für möglich, hab ich von Anfang an
gesagt, aber praktisch, eins in 200 Milliarden Fällen
vielleicht, ja, weit gefehlt, weit gefehlt, weil erst
hinterher rauskam, wie diese MRNA ja verändert ist,
wie haltbar die ist, normale MRNA, die ist
ja derartig instabil, die ist ja nach wenigen
Sekundenbruchteilen weg, diese ist eine völlig andere, wie
häufig die sich wieder einbaut, haben wir dann
erst hinterher gesehen, du wusstest es vielleicht eher,
du bist ja auch Infektiologe, ich ganz nicht,
und das ist ja eine unfassbare Häufung von
Dingen, die gegen die Grundprinzipien der Medizin verstoßen,
dass ich irgendwann auch zustimmen musste und sagte,
ja, das kann kein Zufall gewesen sein, wer
so etwas konzipiert und unter die Menschen bringt,
der handelt nicht fahrlässig, der kann nur vorsätzlich
handeln, Zufall kann das alles nicht sein, und
das ist für mich auch heute ein Problem,
deswegen verstehe ich jeden, der sagt, der hat
völlig mit der Pharmaindustrie gebrochen und völlig mit
der Medizin, mein Dilemma ist, ich bin da
wie du, ich bin Schulmediziner, wir brauchen die
Pharmaindustrie, wir brauchen die Schulmedizin, ich hab ja
ganz oft erlebt, was die alles kann, und
wenn ich einen Autounfall hab oder ein Verwandter
von mir eine schlimme Erkrankung, dann setze ich
auch auf die Schulmedizin, das hören dann viele
nicht gerne in der Bubble, aber es ist
so.
Ja, ich habe es ja auch dahingehend erlebt,
vor Corona, da haben mich auch im Freundeskreis,
wenn irgendetwas war, hat das Telefon geklingelt, als
ich mich dann gegen Corona gestellt hab, da
sind die Leute leiser geworden, nach dem Motto,
er sagt jetzt was ganz anderes, bisher habe
ich ihm immer geglaubt, aber jetzt sagt er
was anderes, und dann hat mir eine Person
gesagt, aber Thomas, du sprichst ja gegen alle
da draußen, und gesagt hab, glaube ich A
nicht, aber ich spreche gegen den Großteil, das
ist richtig, aber es mag auch einen Grund
geben, weil ich sage das ja nicht, ich
belege es ja mit Studien, und das ist
ja nicht nur mein Wissen, sondern es ist
ja das Wissen, was ich daraus zusammengetragen hab,
warum habt ihr das vorher alles nicht gelesen,
und darum nochmal meine Frage, glaubst du jetzt
bei den Ärzten, die da draußen sind, dass
es ein Großteil der Arroganz ist, oder glaubst
du, dass da vielleicht auch ein Großteil wirklich
Inkompetenz, fachliche Inkompetenz ist?
Beides, ja, in meiner Erfahrung ist das Arroganz
sehr, sehr häufig mit Inkompetenz einhergehend, es gibt
arrogante, kompetente Menschen, die sind aber, finde ich,
gar nicht so häufig, und je arroganter meistens,
desto inkompetenter, das zieht sich aber durch alle
Bereiche, ehrlich gesagt, also egal, in welchem Berufsbereich
man schaut, die Leute kompensieren, vielleicht ist es
in der Medizin besonders schlimm, du bist ja
in der Medizin, gerade wenn du in der
Akutmedizin bist, oft in Situationen, es ist dein
Job, den Patienten gegenüber Zuversicht auszustrahlen, ein Arzt,
der selber sagt, ich bin mir jetzt gar
nicht sicher, ob wir das machen sollten, ich
halte das nicht für eine gute Idee, aber
nehmen Sie mal diese Pille, nein, natürlich nicht,
es ist ja deine Aufgabe, Zuversicht auszustrahlen, es
ist verdammt schwierig, zuversichtlich Zweifel auszustrahlen, zu sagen,
wissen Sie was, da bleibt ein Restzweifel, das
geht nicht, aber wir passen da jetzt beide
auf, ich passe da ganz genau, das ist
schwierig, ja, und je schwieriger das für einen
ist, umso mehr überspielt er das mit ich
bitte Sie, ich bin Professor, Doktor, Doktor, Doktor,
noch mal, ich habe tatsächlich Visiten gemacht, Entschuldigung,
ich schweife ab, du unterbrichst mir, ich habe
Visiten gemacht mit einem, ich unterbreche nie, nicht,
ist ganz untypisch, mit einem chirurgischen Chef, der
weithin als einer der Götter der Leberchirurgie, der
kam ursprünglich aus Hannover, jetzt können Sie da
draußen alle gucken, wer früher in der MH
der Leberchef war und dann in die Charité
ging, der Mann ist mittlerweile zum Glück pensioniert,
der hat auf Visiten, da war eine Dame,
die hatte irgendeinen Lebereingriff und bei der Gelegenheit
hat er ein Stück Sigma mit rausgenommen, ein
Stück vom Darm, warum, Sigma elongatum, es war
ihm zu lang, ist keine Diagnose, aber Chirurgen
schreiben das gerne rein, der Darm war ihm
zu lang, deswegen hat er ihn gekürzt, Pause,
diese Dame, 75 Jahre alt, wagte es zu
fragen, warum er das rausgenommen hat, die wurde
dann informiert, nachdem sie wieder wach war von
einem Assistenten, aber Herr Professor, und ganz unterwürfig
hat die war, ganz lieb, Herr Professor, warum
haben Sie denn noch den Darm?
Das werden Sie ja wohl mir überlassen, oder?
Ging raus und knallte die Tür zu.
Der war natürlich kalt erwischt, der wurde im
Prinzip mit der Hand in der Hose erwischt,
von der Öffentlichkeit und wie reagiert er?
Nicht entwöhnt Upsi, sondern natürlich mit Arroganz, das
war so ein Moment, wo ich verstanden habe,
wie es da läuft in der Medizin und
das ist halt wirklich toxisch und um das,
ein bisschen kann man es auch verstehen, weil
der Druck ja auch immer stark ist, wenn
ein Patient, der selber Angst hat, der sich
nicht wohl fühlt, das überträgt sich ja auch
auf den Arzt, so als junger Notarzt in
eine Situation zu kommen, wo ein Patient schreit
und ich weiß, oder Eltern mit Kind, du
bist Pädiater, da hast du natürlich Unterdruck, dir
wird ganz genau auf die Finger geschaut, was
du machst, dann hast du da ein kleines
Kind vor dir, was weint, dass manche Menschen
überspielen dann diese Unsicherheit, die sie selber haben,
mit der betonten, ich bin hier der geile
Kerl, und wie kriegt man das weg?
Ich glaube durch ein kollegiales System, in dem
jemand dann nicht alleine gelassen wird, in dem
da eben andere dabei sind, die ihm das
freundlich erklären, das Gegenteil ist aber in der
deutschen Medizin der Fall, da steht dann ein
Chef daneben, der guckt auch nochmal extra und
pöbelt ja gerne mal auch so einen Assistenten
vor dem Patienten dann auch an.
Ich habe das vom gleichen Chirurgen erlebt, der
stand im Patientenzimmer, schmisst seinen Oberarzt raus, kümmern
Sie sich endlich mal, wenn Sie sich darum
nicht kümmern, kümmern Sie sich ja bald um
gar nichts mehr, Tür zu, raus.
Der war natürlich völlig dissoluiert vor den Leuten.
Und in so einem Klima wächst genau die
Medizin, die wir jetzt erleben.
Genau dieses Verhalten, ich mache keine Fehler, wer
einmal einen Fehler gemacht hat, ist zu Köpfen,
siehe Lauterbach, der hat ja nie einen Fehler
gemacht, der Mann wird in den Knast, aber
er hat offiziell nie einen Fehler gemacht.
Das ist die Abwesenheit von Fehlerkultur, die Abwesenheit
von eigener Fehlbarkeit und die beste Medizin, die
ich erlebt habe, ist wie in anderen Berufen,
dort, wo Leute sagen, ich weiß es nicht,
lass mal jemand anderes fragen.
Und trotzdem ist man ganz großer.
Ich bin jetzt im Showgeschäft, habe ich das
Glück, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die ich für grandios
halte, die sagen mir ganz klar, was sie
nicht können und dann tun die auch gar
nichts, so als ob sie es können.
Ja, das macht ja auch eine ganz andere
Atmosphäre, wenn ich also hingehe und ganz klar
weiß, bis dahin und wenn ich dieser Person
eine Frage stelle, dann werde ich eine ehrliche
Antwort bekommen, die dann auch heißen kann, bin
ich der falsche Ansprechpartner.
Und ich finde es auch spannend, also ich
weiß nicht, wie es dir geht, das ist
ja, es macht ja auch Spaß dann darüber,
was zu lernen.
Also Medizin ist ja immer ein Bereich, wo
du immer ein Ding hast, wo irgendwas anfängt,
was du nicht kennst.
Niere zum Beispiel, bis heute stehe ich für
Niere und Leber, sind zwei so Organe.
So eine Nephrologie ist im Prinzip ein wahnsinnig
spannendes Thema, ich habe das Gefühl, da gibt
es immer zwei Diagnosen, ich bin nicht ganz
sicher und nur Cortison, wenn was ist und
eine Dialyse.
So ungefähr.
So ist das grobe Schema.
Sie wissen wie ich, da guckst du immer
aufs Kalium und wenn das nicht passt, kommt
eine CVVH oder eine Dialyse ran.
Das kriege ich alles im Griff.
Aber jetzt zu überlegen, was gebe ich da
noch?
Nee, frage ich einen Nephrologen.
Jede Nephrologische Visite ist für mich eine Fortbildung,
wo er mir gerade wieder erklärt, wie die
Glomerulonephritis sich in den letzten fünf Jahren verändert
hat.
Dann erzählt er dir was von Wässerraten und
ich denke mir, aha.
Spannend.
Der geht raus, ich habe es wahrscheinlich wieder
vergessen, meine Fortbildungspunkte sind verfallen, aber ich finde
das toll.
Dadurch entsteht bessere Medizin.
So macht sie auch Spaß.
Ich genieße das ja auch, wenn ich weiß,
die Last liegt nicht nur auf meinen Schultern,
sondern da ist noch mein Kollege, der mit
drauf schaut und sagt, Thomas, den Teil, den
decke ich schon ab.
Kümmerst du dich um den, ich mache den.
Und ich dann sage, danke, da sind wir
schon zu zweit, die konzentriert daran arbeiten, das
Ergebnis wird besser sein, als wenn ich es
alleine mache.
Und die Befriedigung ist größer.
Positives Outcome, kommt auch bei den Patienten gut
an.
Ein netter Nebeneffekt.
Ein sehr unlustiges Thema, dieser Beatmungswahn am Anfang.
Bis heute geben die nicht zu, dass sie
massenweise die Leute gekillt haben.
Sie haben sie einfach exekutiert, in ihren scheiß
Intensivbetten.
Zumal sie insbesondere hier in Deutschland wussten, dass
über 50% versterben werden.
Mindestens jeder Zweite wird dadurch versterben.
Und was die wenigsten da draußen auch wissen,
das weiß ein Anästhesist, ich bin chirurgischer Intensivstation,
ich durfte immer nicht auf die medizinischen, ich
war immer auf den chirurgischen, wir flicken die
nur nach den OPs dann wieder.
Ein Anästhesist, ein großartiges Gebiet der Medizin, ein
wahnsinnig tolles, rückblickend hätte ich Narkosearzt werden sollen,
das sind ja so eine Art Kreuzungen aus
Chirurgen und Internisten, die wollen nicht intubieren.
Ein guter Anästhesist sagt, das Letzte, was ich
tue, ist da einen Rüssel reinstecken, weil es
immer schlecht ist, wenn ich einen Menschen beatme.
Letzte Wiese, letzte Hoffnung.
Also ein Therapieansatz, wir beatmen früh, das ist
wie mit Dauerinfektion, da stimmt was nicht.
Bis jetzt gestehen die nicht zu, dass es
natürlich im Ansatz scheiße war und dass alle
Messergebnisse belegen, dass es Wahnsinn war, dass es
einfach falsch war.
Nein, den Fehler haben wir nie gemacht, das
zeigt den gesamten Wahn.
Das ist das gleiche mit den unterlastenden Therapien
bei Differenzialdiagnosen, wenn sie welche gemacht haben.
Das ist ja gerade bei der Lunge, dann
haben sie noch eine Influenza, dann haben sie
teilweise Pilze drin gefunden und dann beatmet, wo
ich sage, dümmer kann man es nicht mehr
machen, bei dem Pilz in der Lunge nach
Sauerstoff oben drauf zu setzen.
Und dann muss man mal nach einer anderen
Krankheit suchen.
Also ich bin wieder kein Infektiologe, aber ich
weiß, welchen Pilz in der Lunge ich finde,
stimmt was nicht.
Da ist irgendwas nicht okay.
Dann gucken wir mal nach HIV, nach irgendwelchen
Immungeschichten, Krebse können da drin sein.
Es sind so viele Grundregeln verletzt worden und
bis heute wird nach außen weiter so getan,
Prinzip der patriarchalen Medizin, wir haben nie einen
Fehler gemacht, bei Ihnen ist alles gut gelaufen.
Und jeder Student lernt ja in den ersten
Semestern, wann wird ein Arzt verklagt, was musst
du tun, damit ein Patient unzufrieden ist, Fehler
verleugnen.
So ein Patient will hören von dir, da
lief was nicht gut.
Ein Patient, der von dir ehrlich hört, dass
du Fehler gemacht hast, wird dich als Arzt
auch kaum an die Wand stellen, sondern der
ist dann zufrieden.
Aber das Deprimierende für jeden ist doch, wenn
immer verleugnet wird, dass was nicht gut lief.
Und diese Leugnerkultur, diese Lügerei, die hat zu
einem endgültigen Bruch geführt.
Und ich glaube nicht, dass wir dieses Medizinsystem
so weiterführen können.
Da sind wir spätestens allgemeinpolitisch.
Aus meiner Sicht geht es dem ganzen Staat
genauso.
Zum Staat kommen wir gleich noch.
Politik ist eigentlich gar nicht mein Thema.
Wir sind jetzt bei zwölf Minuten, das passt.
Ich fliege ja viel.
Wie gesagt, mein Arbeitsort ist 8800 km entfernt
von Europa.
Das bedeutet natürlich, ich muss da hinkommen.
Mit dem Fahrrad ist das unglücklich, mit dem
Schiff auch noch.
Mit dem Auto, Spritpreise geht nicht.
Ich fliege.
In der Fliegerei habe ich jetzt letztens noch
mal nachgeschaut.
Ich habe sie auch beobachtet, die Fliegerei, was
sich da verändert hat.
Und wir hatten, habe ich das letzte Mal
kurz hingesetzt, von März 23 bis Dezember 23,
hatten wir in der Fliegerei über 50 Fälle,
wo während des Fluges oder im Layover ein
Pilot oder Kabinenpersonal plötzlich so schwer erkrankt ist,
dass die Maschine zwischenlanden musste.
Oder wo der Pilot verstorben ist.
Also innerhalb von diesen zehn Monaten über 50.
Das sind fünf pro Monat.
Wir hatten sowas früher vielleicht vier bis fünf
pro Jahr.
Die sind alle nicht ausreichend geimpft, würde ich
sagen.
Das ist ja das Schlimme.
Die brauchen vielleicht noch einen Superbooster.
Nein, das dürfen wir gar nicht machen.
Die hätten nicht eine einzige kriegen dürfen.
Was?
Ich sitze im Flugzeug und ich will meinen
Arsch wieder heil runterkriegen.
Wir beide schaffen es ja vielleicht gerade noch.
Bist du so ein A320 mal geflogen?
Das ist gar nicht so schlimm.
Ist das anders?
Ja, vom Gewicht her.
Du bist natürlich viel geiler.
Ich habe ja mit zwei Triebwerken und die
Boeing 777 zwei Triebwerke an und vier Triebwerke
hast.
Ich habe das alles nur im Simulator gemacht.
Ich wollte nur ein bisschen angeben.
War schon geil.
Viel geiler als im echten Leben.
Als ich die Boeing 777 das erste Mal
zum Boden gemacht habe, muss ich ganz ehrlich
sagen, ich hatte schon echt Schweißperlen.
Überall.
Ich war pitch-nass.
Diese Macht, die man da hat, über dieses
Gewicht.
So fühlt er sich wahrscheinlich, wenn er in
der Abend-Podcast sitzt.
Bei meinen letzten Flügen hatte ich jedes Mal
etwas.
Ich bin von Hannover über Zürich geflogen nach
Bangkok.
Hannover gestartet, Zürich.
Wir gehen zur Landung langsam runter.
Auf einmal sage ich so, der beendet den
Sinkflug.
Das stimmt irgendwas nicht.
Durchgestartet.
Wir waren noch gar nicht an der Landebahn.
Das stimmt irgendwas nicht.
Ich habe gesagt, es ist in Ordnung.
Jetzt kommen wir runter.
Dann hast du auf dieser Reise ausgedient.
Das war ein technisches Problem.
Wir sind heil runtergekommen.
Ich bin zum Gate gegangen für den Flug
von Zürich nach Bangkok.
Dann steht da, der Flug verzögert sich um
anderthalb Stunden.
Was ist denn da los?
Die Maschine ist aus Los Angeles gekommen, musste
aber leider in Amerika nochmal zwischenlanden wegen einem
medizinischen Notfall.
Dann habe ich gedacht, safe.
Die kommt jetzt schon angeflogen.
Da ist ein medizinischer Notfall mit Zwischenlandung.
Dann wird wohl, wenn die den nächsten Flug
machen, die noch wieder was passieren.
Wir mussten danach auch nicht zwischenlanden.
Da habe ich aber gedacht, von der Wahrscheinlichkeit
her wird es geringer.
Dann blitzt es gleich zweimal in die gleiche
Stelle und beim dritten Mal nichts da.
Auf dem Flug hatte ich dann nichts.
Aber auf dem Rückflug hatte ich dann wieder
was.
Ich habe fast regelmäßig etwas auf den Flügen.
Das ist mittlerweile wirklich, dass ich sage, am
liebsten möchte ich besoffen einsteigen.
Das ist echt unangenehm.
Die Situation ist im Moment im Flugzeug so,
dass ich bei einem Flug nach Bangkok, da
hatten wir einen Patienten, der hatte ein wirklich
schreckliches, kurzzeitiges Leid.
Es ist ja Nachtflug.
Das Kabinenpersonal hat wirklich die ganze Beleuchtung angemacht.
Obwohl ich gesagt habe, nein, das will nicht
jeder sehen.
Hätte er dann nicht anmachen sollen.
Ich bin ja immer der, wenn ich drin
sitze und es kommt, ist ein Arzt an
Bord.
Dann bleibe ich immer ganz ruhig.
Dann bist du nicht der Einzige.
Ich will, ich will.
Irgendwann rannten sie dann so schnell an mir
vorbei.
Dann habe ich gesagt, stopp, haben Sie schon
einen Arzt?
Nein, sind Sie Rettungssanitäter?
Nein, ich sage, ich bin Arzt.
Warum melden Sie sich erst jetzt?
Das kann einer sein, der bestrebter ist als
ich.
Aber jetzt bin ich ja da.
Dann habe ich mich darum gekümmert.
Dann waren aber die Umhersitzenden so schockiert von
der Situation.
Es ging alles gut.
Ich habe auch dem Käpt'n dann gesagt,
nein, wir müssen nicht zwischenlanden.
Geht alles gut, fliegen Sie weiter.
Aber er war selber sehr aufgebracht, weil er
so lange warten musste, ich glaube vier Minuten,
bis ich dann da war.
Das hat dazu geführt, dass ein Passagier, der
daneben saß, dann so aufgeregt war, dass er
in die Toilette gegangen ist, um eine zu
rauchen.
Dann hat er natürlich im Cockpit einen Feueralarm
gekriegt, und dann ist er natürlich völlig explodiert.
Dann hat er die Lautsprecher auf volle Pulle
getroffen.
Das war ein Nachtflug, eigentlich haben alle geschlafen.
Kaum einer hätte was mitgekriegt.
Dann hat er erst mal eine Ansage gemacht,
wenn noch einer hier eine Zigarette in Bangkok
an die Polizei übergeht.
Die Stimmung muss super gewesen sein auf dem
Flugzeug.
Ich habe dann auch nur gesagt, kann ich
den Käpt'n noch mal kurz tränken?
Die eine Hälfte völlig traumatisiert von dem, was
du da hängst, und die andere aus dem
Schlaf gerufen, so Horrorflug.
Die Situation war wirklich so unangenehm.
Ich habe eben noch mal zu Hause geguckt.
Gestern sind auch wieder zwei Maschinen, eine Lufthansa
-Maschine und eine Qatar.
Die sind noch mal zur Zwischenlandung gegangen wegen
medizinischem Notfall an Bord.
Das kostet ja ein Heidengeld.
Da passiert etwas, aber es wird gar nicht
publiziert.
Die Zahlen steigen so an, das kostet ein
Heidengeld, und da guckt gar keiner hin.
Dann stellt sich mir die Frage, wie können
wir das ändern?
Dass A.
hingeguckt wird, B.
eine Verbesserung der Situation gemacht, dann sind wir
bei der Politik.
Wer von denen soll das machen?
Was hat Frau Baerbock letztens in Davos gesagt?
Weltfrieden does not fall from the sky.
Ich wollte gerade sagen, irgendein unverständliches Gestammel wird
sie von sich gegeben haben.
Darum habe ich eben gesagt, die Frau ist
auch heavy on the wire.
Das kann man nicht anders erklären.
Wer soll so etwas dann mal richten?
Lange Frage.
Antwort keiner.
Das wird scheiße.
Lass uns abhauen.
Ich fliege ja lustigerweise seit Corona quasi gar
nicht mehr als Passagier, nur noch selber.
Ich habe auch einen Hass auf diese Fluggesellschaften
entwickelt, auf Lufthansa, diese faschistische Airline, die diesen
ganzen Blödsinn auch noch exekutiert hat.
Du konntest zum Beispiel keine Maskenbefreiungsatteste bei Lufthansa
haben, die nicht auf Lufthansa-Papier ausgestellt waren.
Die haben also verlangt, dass das auf ihrem
Formular ausgefüllt war.
Und dann in ganz kleinem Druck noch einen
frischen PCR-Test der 24 Stunden.
Die haben alle möglichen Tricks sich ausgeraten.
Dann haben sie triumphierend am Geld, als ich
es dann auf dem Pad gezeigt habe, nein,
nein, das gilt nur auf Papier.
So ein Zufall.
Sie haben einfach so offenkundig versucht.
Ich weigere mich diesem Konzern.
Du musst ja nach Bangkok, kannst nicht laufen,
wie du schon selbst sagst.
Und selber fliegen ist auch ein bisschen teuer,
wenn du der Maschine schadest.
Ich fliege jetzt selber viel eine Echoklasse, also
mit den kleinen Dingern.
Da hat man halt Spaß dran.
Da kriege ich diese Fehlerrate nicht so mit,
weil die Impfquote unter diesen Hobby-Piloten gleich
Null ist.
Da hat die auch nie eine Maske getragen.
Jeder, der selber fliegt, lernt ja in der
Ausbildung, kalkulierte Risiken einzugehen und zu kompartimentieren.
Du wirst ja drauf gedrillt, da brennt irgendwas
oder es piept.
Du sollst nicht gleich in Panik ausbrechen, Herrn
Lauterbach anrufen, sondern du musst mit der Situation
klarkommen.
Das ist ja etwas sehr Praktisches, das Fliegen.
Und ich glaube, das ist eine Gruppe von
Menschen, die nicht so beeinflussbar war, die neigen
nicht zur Panik, sondern die gucken sich die
Realität an, überlegen, ergibt das Sinn, und lassen
sich nicht in diesen Irrsinn reintreiben.
Deswegen muss ich tatsächlich sagen, in dieser Zeit
habe ich diese Flieger-Community sehr schätzen gelernt,
habe da ausnahmslos fast nur vernünftige Leute getroffen.
Was da Illegales auch gelaufen ist auf diesen
privaten Flugplätzen, ist toll.
Wahnsinn, was da alles so passiert.
Kann ich jetzt aus naheliegenden Gründen nicht mehr
erzählen.
Wie wird sich das ändern?
Ich glaube, überhaupt nicht.
Wir sehen es doch jetzt gerade wieder.
Wir sind gerade in einer Zeit, in der
die Regierung Pro-Regierungs-Demonstrationen organisiert und sie
als Demos gegen Rechts verkauft.
Alle Gratis-Mutigen rennen dahin.
Das ZDF filmt das aus Winkeln, dass es
aussieht, als ob ganz Hamburg mit Menschen überschwemmt
ist.
Bringt das auf Nummer eins, und es wird
völlig hinvorgelassen, dass seit Wochen die Bauern protestieren
und im Prinzip die Wirtschaft den Bach runtergeht.
Wir leben in der Lüge.
Das ist ein Endstadium.
Wie beinhaltet das einen 40.
Jahrestag der DDR?
Da werden überall Jubelfahnen aufgehängt, und es applaudiert
immer.
Wir haben eine Staatsquote in diesem Land von
fast 50%, also gute 40% in diesem
Staat.
Damit sind wir auf Platz 14, glaube ich,
letztes Mal, als ich geguckt habe, weltweit, nach
Vanuatu und Tonga und irgendwelchen Bananenrepubliken.
Wir sind das einzige Industrieland mit so einer
Staatsquote.
Das heißt, hier wird ungefähr jeder Zweite vom
Staat bezahlt.
Lehrer, Beamte und alles Mögliche.
Es gibt grandiose Lehrer und Beamte.
Aber wir haben eine Abhängigkeit der Menschen, Krankenhausärzte,
die an Staatskonzernen arbeiten, eine Abhängigkeit so vieler
Menschen vom Staat, die gehen dann artig demonstrieren,
wenn Olaf Scholz ihnen sagt, es geht um
die Demokratie.
Es geht nicht um die Demokratie, es geht
um den Neofaschismus, den die installiert haben.
Wir leben in dieser Lüge, dieser offiziellen Welt,
dass das Gold richtig ist, und dass wir
jetzt die Nazis besiegen müssen.
Das ist alles ein haarsträubender Blödsinn, und niemand
will die Wahrheit hören.
Das ist so, wie als du damals sagtest,
nein, Entschuldigung, die irren sich alle.
Warum hast du recht, weil du intelligenter bist
als die anderen?
Das will keiner hören.
Und ich glaube tatsächlich, es muss jetzt krachen.
Ich glaube wirklich, jetzt muss der Schaden eintreten.
Er tritt ja ein, wir sehen das ja
jeden Tag, wie der eintritt.
Für mich ist die harte Zeit ein bisschen
vorbei, weil das Allerschlimmste, was ich in der
ganzen Zeit empfunden habe, war das, was mit
kleinen Kindern gemacht wurde.
Ich hatte ein kleines Kind, oder habe es
immer noch, es ist größer jetzt, was zu
der Zeit, und ich verbreite keine Familiengeschichten, aber
ums Prinzip geht es mir dabei, meine Sorge
war wirklich, dass dieses Kind das so abkriegt,
den Maskenwahnsinn, diesen Irrsinn, ich konnte es dort
vorschützen.
Das hat gut funktioniert, da bin ich froh
drüber.
Und alles andere ist mir relativ egal.
Mir ist egal, was die mit mir machen.
Das bedroht mich alles nicht.
Das Schlimmste war der Missbrauch der Kinder.
Herr Lauterbach und Herr Spahn sind ***.
Das sind wirklich ***, die *** haben und
es bis heute wollen.
Katastrophale Charaktere.
Dass diese Kreaturen noch in der Führungsriege dieses
Regimes sind, sagt alles über diesen Staat.
Diese Republik ist tot.
9 von 10 Menschen, das sind Umfrageergebnisse des
deutschen Beamtenbundes, das ist nicht gerade die staatsfeindliche
Abteilung, das sind die Träger dieses Regimes.
9 von 10 Menschen misstrauen den Parteienvertretern dieses
Staates, fundamental allen.
Wir reden jetzt nicht von irgendwelchen Extremisten.
Die Menschen haben mit diesem Staat gebrochen.
Selbst die, die jetzt da draußen angeblich für
die Demokratie demonstrieren.
Meine Erklärung ist, das ist eine kognitive Dissonanz,
meine Erklärung ist, das sind eben die, die
sie bezahlen, die wollen natürlich weiter bezahlt werden,
na klar sind die dafür, dass das so
weitergeht, aber ich glaube, dass diese Republik tot
ist, das meine ich ganz ernst.
Ich glaube, dass dieser Staat das Wollen der
Menschen verloren hat.
Das ist wie in einer Ehe, wenn du
die nicht mehr willst, dann nützt dir das
auch nicht, dass sie auf dem Papier steht.
Ich will jetzt nicht über deine oder meine
Ehe reden, aber das ist eine Wollensnummer.
Du wirst wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen bei deinem
Ehepartner bleiben, sei denn du hast ein Aufenthaltstitelproblem
oder ähnliches.
Und ich fürchte tatsächlich, weil du fragst, wie
wird es besser gehen, ich glaube, der Schaden
muss jetzt eintreten.
Wir sehen es bei den Bauern, bei denen
ist jetzt der Schaden eingetreten, die stehen jetzt
sozusagen vor der Enteignung und fangen gerne auf
zu stehen.
Es müssen immer mehr werden, immer mehr müssen
sich weigern.
Ja, die Situation ist ja so, dass eigentlich
ja niemand mehr nicht betroffen ist in diesem
Land.
Nur wie sehr ist die Frage.
Ja, das ist so der Punkt.
Ich nehme, Alkohol ist eine Lösung, auch wenn
viele sagen, es ist keine, aber wenn ich
den Chemiker frage, ist es doch eine Lösung.
Und wenn ich das Drogenverhalten von Ärzten angucke,
ich weiß ja nicht, wie deine Erfahrung ist,
aber ich habe nie mehr eine bunte Palette
von Rauschsubstanzen erlebt als an der Klinik, gerade
an den Unikliniken.
Auch ein Problemthema, was ja offiziell nie existiert.
Und ein Arzt, der als irgendwie suchtkrank überführt
wird, verliert seine Approbation.
Die Realität, naja, du kennst sie auch.
Ja, das ist wirklich schrecklich.
Aber wie gesagt, ich war jetzt am Wochenende
in Erfurt und da war auch eine Demonstration
gegen rechts.
Und ich habe dann aber wieder einen Hoffnungsschimmer
dort auf dieser Demonstration, an der wir so
vorbeigegangen sind, habe ich dann gehört, da war
nämlich eine Frau, die, was mich bei Demonstrationen
auch sehr stört, dass die Leute ein Mikrofon
haben, es wird sehr laut gemacht und dann,
wenn sie dann eine hohe Stimme haben, dann
schreien sie doch extra in das Mikrofon rein.
So, red doch einfach normal da rein und
wir drehen nur die Lautstärke höher.
Irgendwie ist das für die Ohren angenehmer.
Aber ich habe dann rausgehört, dass dann eine
Frau mit einer sehr hohen Stimme sehr laut
reingeschrien hat und dann sagte, die Parteien, die
jetzt an der Regierung sind, die sind eigentlich
schuld, dass alle nach rechts rennen.
Da habe ich gedacht, werden die meisten das
jetzt verstehen, was die Frau gesagt hat?
Vielleicht werden sie es überhört haben aufgrund des
extremen Sounds.
Aber das war für mich so ein Hoffnungsschimmer
nach dem Motto, die sagt gerade das Richtige.
Denn es ist doch völlig einfach, dieses Problem
zu beseitigen, wenn die Politik sich der Problematik
annimmt.
Ja, aber das ist ja ein Problem irgendwie
wahrnehmen und darauf handeln.
Ich meine, das ist ja nun ein klassisches
Problem unseres Berufsstandes.
Als junger Arzt erklärst du den Leuten ja
immer noch, sie sollten weniger trinken, sie sollten
mehr Sport machen, sie sollten nicht rauchen.
Ich weiß nicht, wann bei dir der Punkt
war, dass du aufgehört hast, den Leuten so
etwas zu erzählen.
Das habe ich mir erzählt.
Okay, ich habe am Anfang gedacht, ich erkläre
denen ihr Problem.
Irgendwann wird dir klar, das wollen die alles
gar nicht hören.
Die wollen die Pille haben, weil sie gar
keinen Bock haben auf den ganzen Stress.
Genau das gleiche haben wir doch jetzt auch
da draußen.
Auch das Medizinsystem ist doch nur Folge dieses
Gesellschaftsverhaltens.
Ich glaube, ganz viele Menschen wissen das.
Genauso wie ganz viele Menschen wissen, dass die
sogenannte Impfung, die ihnen da angedreht wurde, einfach
eine Katastrophe ist.
Die sehen das im Bekanntenkreis, im Verwandtenkreis.
Und trotzdem ist der Großteil immer noch so
weit, zu sagen, nein, das kann ja daran
liegen.
Das ist ja wie mit ärztlichen Kollegen.
Selbstschutz.
Auf der anderen Seite, ich fordere ja die
ganze Zeit schon, insbesondere für die Kinder und
Jugendlichen, die geimpft sind, die müssen in ein
Screening rein.
Das war frühzeitig mitbekommen.
Hör doch auf mit dem Denken.
Und dem ganzen Logischen.
Wie heißt dieser furchtbare Mensch?
Dieser Pseudoarzt?
Sie müssen radikal akzeptieren und nicht nachdenken, wie
er gesagt hat.
Das gleiche haben wir doch allgemeinpolitisch.
Die Menschen sehen doch, wir haben doch in
dem völlig idiotischen Zustand eine fast absolute Mehrheit
für die AfD in den Umfragen.
Und gleichzeitig ist angeblich jeder Bürger auf der
Straße und demonstriert gegen rechts.
Demonstrieren die jetzt gegen sich selbst?
Was soll der Unsinn?
Rechnerisch muss doch unter den Demonstranten auch ein
AfD-Wähler von denen mit dabei sein.
Das passt doch nicht.
Zumal die AfD nicht rechtsradikal ist im Ganzen.
Und nicht als Nazi-Partei.
Das ist auch Blödsinn, das so abzukürzen.
Aber ich glaube, das wissen ganz viele.
Wie du schon gesagt hast, die verdrängen das
jetzt.
Das Scheitern dieser Staatsordnung, die wir hier haben,
das Scheitern dieses Parteiensystems in Deutschland ist so
katastrophal.
Es ist so weitreichend, dass die Leute aus
Gründen Angst haben vor den Konsequenzen, wenn wir
erst mal anfangen, uns da ehrlich zu machen.
Wir haben aber das Problem ja nicht nur,
dass die Politik diese Brandmauer Richtung AfD aufgebaut
hat.
Sie haben das jetzt wo Maaßen ja zufällig
auch in Erfurt jetzt am Wochenende.
Ganz zufällig.
Aber ich war nicht dabei.
Nein, nein, nein.
Da hieß es ja jetzt auch von, ich
weiß nicht, wer es gesagt hat, Merz oder
irgendeiner von der CDU oder CSU haben gesagt,
der Brandmauer gegenüber der Werteunion.
Ey, das sind die Leute aus euren Reihen.
Die habt ihr nicht in den Griff gekriegt.
Jetzt gehen die nach draußen und machen eigene
Parteien.
Brandmauer.
Du, die hat sich mit so vielen Brandmauern
eingemauert.
Der eingemauertste Mensch der Welt ist Friedrich Merz.
Na klar.
Es ist wirklich ein System im Endzustand.
Das sind die letzten Zuckungen eines verkrusteten Systems.
Diese Parallelen sind doch unglaublich.
Guckt dir mal die aktuelle Kameraberichte aus den
letzten Tagen der DDR an, wo staatstragende Demos,
also pro-Staats-Demos veranstaltet wurden.
Da wurde dann ein zufällig ausgewählter Passant gefragt.
Der Diplom-Physiker Herbert Müller oder so.
Ja, es ist unglaublich, wie unser Staat hier
schlecht gemacht hat, konterrevolutionäre Elemente.
Dann wurde natürlich ein Jugendlicher, der sah nicht
sehr jugendlich aus mit seinen 45 Jahren angeblich,
aber Oberstufenschüler und so, hat dann erklärt, wie
schlimm das alles ist.
Gleiches Spiel haben wir jetzt.
Zufällig ausgewählte Passanten.
Es stellt sich raus, arbeiten gerade beim Öffentlich
-Rechtlichen oder sind SPD-Funktionäre irgendwo ganz zufällig
ausgewählt.
Das ist doch unglaublich.
Und der Unterschied heute ist, dass durch solche
Sendungen wie Deine, durch dieses Jedermanns-Medium, die
Technik ist schneller, die Menschen kriegen es mit,
man kann es gar nicht mehr nicht sehen.
Jeder sieht.
Der Kaiser ist komplett nackt.
Aber zwischen dem Sehen des nackten Kaisers und
dem Eingeständnis, dass er nackt ist, kann eine
beliebige Zeitspanne liegen, in der viel Elend geschieht.
Und es porträtiert sich der Schaden gerade.
Durch dieses Verzögern wird er größer.
Und die Frage ist für mich nur noch,
wie groß ist nachher der finale Schaden, der
entsteht, bis wir in irgendeiner Weise neu anfangen.
Und wie sieht dieser neue Anfang aus?
Das finde ich sehr spannend.
Ja, das wird der nächste Punkt sein.
Bisher hatte ich das große Glück, dass die
Gäste, die bisher an der Theke gewesen sind,
sich dann auch eigentlich immer bereit erklärt haben,
Du sollst Dich jetzt nicht unter Druck gesetzt
fühlen.
Nein, gar nicht, überhaupt nicht.
Ich spüre auch gar nichts in Dir.
Für den Fall, dass es wirklich zusammenbricht und
man muss hier etwas Neues schaffen, dass man
dann auch etwas Neuem gegenüber aufgeschlossen ist und
sagt unter der Prämisse, die wir ja hier
die ganze Zeit bereden, nach dem Motto, wir
könnten es auch vernünftig machen, wir könnten es
auch evidenzbasiert machen, was Medizin anbetrifft, dann sagen,
da würde ich mitarbeiten.
Würdest Du, wenn man so ein Projekt macht,
würdest Du sagen nach dem Motto, da mache
ich auch mit?
Mit Kusshand.
Evidenz hast Du gerade reingeworfen.
Das ist ja so eine schöne Geschichte.
Es gibt da ja so einen ganz furchtbaren,
rechtsradikalen, antisemitischen Schwobbelarzt, Andreas Sennichsen, der ist das
Gegenteil von all dem.
Der war ja tatsächlich Vorsitzender des Netzwerkes Evidenzbasierte
Medizin.
Da muss man gerade dazu sagen.
Der Schulmediziner ist der Schulmediziner, der mit dem
Dogma, das richtige Dogma in der Medizin, ich
brauche Daten, die belegen, dass etwas hilft oder
nicht hilft, dann tue ich es oder lasse
ich es.
Der rationalste Mensch, der war ja Corona-Kritiker
und dem wurde dann vorgeworfen, er sei Schwobler
und Esoteriker.
Das ist dem Papst-Vorwurf nicht katholisch genug
zu sein.
Unbedingt habe ich Lust auf diesen Wiederaufruf.
Ich glaube auch ganz ehrlich, was treibt einen
denn sonst?
Warum macht man denn sowas hier?
Ich kann mittlerweile auch davon leben, was ich
mache an Medienarbeit.
Das macht mir Freude, das zu tun.
Ich mache es aus Begeisterung.
Aber ich bin ja mal aus Begeisterung von
meinem Arztberuf da Kritiker geworden.
Ich vermisse auch den Saal immer noch.
Ich vermisse das Operieren.
Ich vermisse die klinische Medizin.
Ich will nicht in dem Zustand arbeiten.
Ich wäre vielleicht auch schon aus diesem Land
weg, wenn ich hier nicht Familie hätte.
Das kann durchaus sein.
Die Frage stellt sich mir aber nicht, weil
ich halt hier Familie habe.
Selbstverständlich bin ich begeistert, bei so einem Wiederaufbau
mitzumachen.
Ich glaube, das sind aber ganz viele.
Ob dein Gast Markus Kreil, den du mal
hattest, der will das vielleicht politisch machen, andere
vielleicht fachlich in irgendwelchen Dingen.
Ich glaube, der Bedarf an Menschen, die anpacken,
ist so gigantisch groß.
Wir kriegen kaum genug zusammen.
Ja, aber auch da muss man wieder aufpassen.
Wir haben es ja gesehen, dass in dieser
Blase der Mediziner ja welche drin sind, die
jetzt ihre Heilwässerchen verkaufen.
Da muss man natürlich aufpassen.
Darum bin ich auch froh, dass ich eigentlich
in der Mitte geblieben bin.
Dass ich nicht irgendwo angehängt werden kann.
Mitte, genau.
Wenn wir jetzt von Öffentlich-Rechtlichen fragen, wo
du anzusiedeln bist, wird der nicht Mitte sagen.
Ganz rechts der Mitte.
War übrigens wunderschön, als wir in Erfurt gewesen
sind.
Wir sind in Erfurt reingefahren.
Da ist eine Demo gegen rechts.
Da haben wir gesagt, ganz ehrlich, der, der
den Wagen gefahren ist, der hat zu mir
gesagt, Thomas, ich mache mir da schon Gedanken,
in den östlichen Bundesländern gegen die AfD zu
demonstrieren, ist eigentlich doof.
Weil die meisten sind ja für die AfD.
Und dann haben wir gesagt, sind die denn
hier wirklich so rechts?
Dann fuhren wir in Erfurt rein, und dann
war da so eine Apotheke, Apotheke Germania.
Das wird alles immer unglaubwürdiger, dass du nichts
mit der Sowjetunion zu tun hast.
Da sind wir ein Stück weiter gefahren.
Und dann war da irgendwie so ein Shop,
und der hieß dann ARIA.
Aber A-R-I-A.
Jetzt verarscht du mich langsam.
Nein, ich habe es als Foto.
Das ganze Wochenende haben wir uns kaputt gelacht.
Wir haben es alles auf rechts, weil selbst
das Navi sagt, fahren Sie jetzt rechts.
Also das ist zufällig mit der Werteunion an
der Germania-Apotheke beim ARIA-Shop.
Und mein Freund Maaßen hat dann gesagt, Thomas,
lass uns mal eine rauchen gehen.
Nein, ich habe das nachher erfahren, dass die
Navi gewesen sind.
Aber ich fand das wirklich so lustig dahingehend,
dass man im Osten dann jetzt gegen rechts
die großen Demonstrationen macht, wo man dann sagt,
die Zahlen sagen eigentlich was anderes.
Das müssten ja dann die ganzen AfD-Partisanten
sein, die da auf der Straße sind.
Vielleicht war diese Dame, die ins Mikro geschrieben
hat, und hat gesagt, die Chance nutze ich
und sage die gegenwärtig.
Nancy Faeser warnt ja immer vor der Unterwanderung
durch Rechte.
Wenn du das Thema Recht schon mal anschneidest
und Osten, ich muss dir sagen, als geborener,
gelernter und großgezogener Wessi bin ich so froh,
dass es die Ossis gibt.
So unglaublich froh, dass eine Gruppe von Menschen,
die diese ganze faschistische Scheiße kennen, rechtzeitig gesagt
haben, guck mal, ist wieder genau das gleiche.
Und ich sage dir mal, ich habe ein
sehr ambivalentes Verhältnis auch zur AfD, zu allen
Parteien.
Und da gibt es Licht und Schatten.
Aber es ist doch im Ansatz dämlich, eine
Partei, die derartige Millionen an Unterstützern hat, und
die so viele wählen, offensichtlich so viele Menschen
anspricht mit Dingen, die sie richtig finden, abtanzeln
zu wollen mit irgendwelchen Kampfbegriffen und sie damit
aus der Debatte zu stoßen.
Das ist dämlich.
Deswegen war ich von Anfang an der Meinung,
bis nicht Recht sein, völlig normales, genauso wie
Links sein, sind wir keine ausgereifte Demokratie.
Du musst ja nicht rechts sein, du darfst
sogar links sein.
Und ich rede mit dir, ich rede mit
Linken, ich rede mit Rechten.
Aber an mir muss ich dir ehrlich sagen,
ist das auch mittlerweile abgestumpft.
Das ist so, als wenn du mich beleidigen
wollen würdest, ich sei schwul.
Ich bin es zwar zufällig nicht, aber ich
würde es nicht als Beleidigung auf mich beziehen,
wenn das jetzt irgendjemand vorwärts...
Das muss wirklich etwas sein, was den Tabu
-Wert verliert, dass da irgendetwas recht sei.
Deswegen finde ich den Ansatz, Demos gegen Rechts,
falsch.
Man kann sehr wohl, sollte gegen Nazis demonstrieren,
unbedingt.
Gegen Antisemitismus, das ist auch richtig und vernünftig.
Nur, das können Sie dem dummerweise alles nicht
nachweisen.
Sorry, also den Begriff ist bei mir abgenutzt.
Ich finde, der muss endlich mal erwachsen werden.
Wir müssen das schnucken, dass rechts zur Demokratie
dazugehört.
Die entscheidende Frage ist, ist es demokratisch?
Ist es demokratisch?
Ist es tolerant?
Akzeptiert es die Meinung des Anderen?
Dann gehört es dazu.
Und da sind die Ostler viel weiter als
die Westler.
Also einen großen Dank an die Ostdeutschen.
Ich bin froh, dass die da einfach ein
dickeres Fell haben.
Ja, und dass sie nicht nur das Fell
haben, dass sie es blicken und aussprechen, weil
man muss es ja auch raffen.
Früher war immer, die Ossis, die Ossis sind
mindestens so gut wie wir.
Und es ist die gleiche Arroganz.
Wenn wir zur Wendezeit kommen, es war doch
genau das Gleiche.
Da wurde ihnen von Anfang an gesagt, die
sind doch demokratiert.
Seid doch froh, dass ich hier bin.
Ich zeig dir jetzt mal was.
Na, was erwarten wir denn, wenn wir einer
ganzen Bevölkerungsgruppe permanent erklären, dass sie eigentlich ein
bisschen im Beziel ist.
Also, du bist nicht so ganz Hölle.
Ich zeig dir, wie das geht.
Naja, komisch.
Komisch, dass es da Spannung gibt.
Das fällt uns jetzt wieder auf die Füße.
Wir haben immer einen Ostbeauftragten in Deutschland.
Ich hab's ja eben auch gemacht.
Das, was alleine die neuen Bundesländer und die
alten Bundesländer...
Das ist ja nicht herablassend.
Das ist ja okay.
Nee, das müsste eigentlich mal durch sein.
Okay, du, in Berlin ist es genauso.
Da gibt's Ost-Berliner, da gibt's West-Berlin.
Und da sag ich auch, ich bin ein
alter West-Berliner.
Ich bin noch schlimmer.
Ich bin Südwest-Berlin.
Mit mir spricht ein Spandauer schon gar nicht.
Das können schöne Berger sagen.
Diese Leute da von drüben.
Das finde ich nicht schlimm.
Die Herablassung ist das Schlimme dabei.
Diese Anmaßung selber.
Das ist die gleiche Anmaßung, mit der die
Politik jetzt, unsere Berufspolitik, dem Wähler begegnet.
Wer nicht der Meinung ist, dass Frau Göring
-Eckardt recht hat, der ist also rechts.
Das ist doch Wahnsinn.
Also, diese Arroganz an den Tag zu legen.
Und dafür sind sie eben wahnsinnig sensibilisiert.
Und das ist das Problem.
Und ich bin der festen Überzeugung, mit dieser
Berufspolitiker-Kaste kann es kein gedeihliches Zusammenarbeiten mehr
geben.
Ich vertraue diesen Leuten im Ansatz nicht.
Im Gegenteil.
Ich halte es für eine Kaste von Berufskriminellen,
die nur zu ihrer eigenen Bereicherung dort sind,
die wirklich im Kern moralisch verdorben sind und
die wirklich für Gerichte gehören.
Und da kann es keine Zusammenarbeit mehr geben.
Dann, ich hab sonst immer gefragt, wie ist
das jetzt zum Jahreswechsel?
Letztes Jahr bei den Gesprächen.
Glaubst du, dass 24 der Knall kommt, hinsichtlich,
dass wirklich eine Veränderung einsetzt?
Weil im Moment machen sie Alarm in alle
Richtungen.
Gegen rechts, jetzt sollen wir uns, was weiß
ich, bewaffnen und auf den Krieg vorbereiten.
In fünf Jahren, ja.
So eine Aussage allein schon zu machen, wo
ich sage, wenn ich weiß, in fünf Jahren
kommt ein Krieg, dann würde ich sagen, was
kann ich jetzt sofort in den vier Jahren
regeln, dass es nicht passiert?
Und nicht bereite ich mich darauf vor, dann
setze ich mich dafür ein, dass das gar
nicht erst passiert.
Du bist offensichtlich ein Putin-Troll.
Nein, ich bin ein, habe ich im Gespräch
mit Markus Krall auch gesagt, ich bin ja
ein staatlich geschulter Russlandversteher.
Ich bin ja in der Bundeswehr ausgebildet worden.
Ich habe die russische Sprache, die russische Kultur
als Soldat der Bundeswehr, als Zeitsoldat gelernt.
Bis dann, ich war gerade fertig mit der
Ausbildung, da ist der Eiserne vorangefallen.
So ein Ärger.
Das ärgert heute noch viele.
Nein, ich sage, ich habe gut gearbeitet.
Aber, dass sowas alleine wirklich, diese Spaltung, jetzt
auch in Ost und West, was wirklich die
NATO anbetrifft.
Du kannst ja über das, was geschehen ist,
wenn ich an mein Gespräch denke mit Daniele
Ganser, der das ja mit der Ukraine auch
mal ein bisschen weiter zurück betrachtet, das nehmen
die Leute da draußen gar nicht mehr wahr.
Dann sind wir bei der wichtigen Frage, wie
sollen sie das andere wahrnehmen?
Wunder Punkt.
NATO war so das Letzte, an dem ich
noch hänge.
Ich bin ein West-Berliner, der auf einer
amerikanischen Grundschule war.
Also ich bin mit Coca-Cola groß geworden,
als Reagan damals am Brandenburger Tor stand und
sagte, Mr. Gorbatschow, open this gate.
Da hatte ich eine persönliche Einladung für, weil
wir alle Schüler von dieser amerikanischen Schule waren
natürlich als Fähnchenwinker da.
Heute sage ich dir, die NATO ist ein
fieser Kriegstreiber.
Ich bin auch NATO-Soldat.
Ich erlebe aber faktisch, dass die NATO den
Krieg mit Russland provoziert und permanent herbeiredet.
Das ist eine Tatsache.
Jetzt eine Übung machen.
Raus aus der NATO.
Raus aus der sogenannten Weltgesundheitsorganisation.
Unbedingt.
Eine katastrophale Verbrecherorganisation.
Raus aus der EU.
In den Knast mit solchen Leuten wie Olaf
Scholz.
Die Frage, die du mir eigentlich gestellt hast,
knallt das jetzt?
Die Antwort lautet leider, ich weiß es nicht.
Und wünsche ich mir das?
Oh ja, unbedingt.
Ich glaube, es wird am Ende ganz banale
Gründe haben, aus denen es kracht oder auch
nicht und das ist immer die Wirtschaft.
Die Economy is stupid, hat Clinton völlig zu
Recht gesagt.
Weil solange der Schwachsinn bezahlt wird, wird er
stattfinden.
Alles, was du bezahlst, passiert.
Der Staat bezahlt seine Klatschelemente, gerade die draußen
stehen und das alles abnicken und die machen
mit.
Und erst wenn die Kohle weg ist, geht
das Licht aus.
Bei den Bauern haben wir jetzt gesehen, warum
protestieren die?
Das sind natürlich Unternehmer.
Das sind oft große Mittelständler.
In so einem Bauernhof, das ist ein Millionenbetrieb.
Die hantieren da mit Summen, die in ihren
Maschinen geparkt sind.
Da kommen im Schnitt, glaube ich, nur 150
.000 Euro im Jahr bei raus.
An Erlösung bei dem Land.
Was nichts ist, wenn du dir überlegst, was
für eine Kohle da drin steckt.
Also, das sind aber Menschen, die das lange,
seit Generationen oft tun, weil sie ihre Eigenständigkeit
damit bewahren.
Das ist auch eine Lebenseinstellungsfrage.
Die sind da wie Ärzte halt verbunden mit
dem, was sie tun.
Die haben jetzt die Schmerzgrenze erreicht.
Ich glaube, die Frage ist, erreichen genug Menschen
in der Zeit die Schmerzgrenze, dass was passiert?
Stehen noch mehr auf?
Weil erst wenn wir aufhören, diesem Verbrecherregime GEZ
-Gebühren zu zahlen, Steuern zu zahlen, überhaupt mitzumachen,
die Tickets zu bezahlen, zu gehorchen, wenn ein
Polizist das sagt, dem Richter zu sagen, er
kann mich mal, wenn er glaubt, er kann
mich verurteilen wegen 188 StGB.
Ich stehe nicht mal mehr auf in solchen
Strafverfahren.
Führen Sie Ihren Zauber auf.
Was soll der Schwachsinn?
Wir müssen uns einfach weigern.
Und ich bin der festen Überzeugung, wir können
das unglaublich friedlich tun.
Da muss nicht ein Stein fliegen.
Es ist sogar essentiell wichtig, dass wir wirklich
diejenigen sind, die da duldsam bleiben.
Und sagen, ich lasse mich da nicht provozieren
und nicht ins Unrecht setzen.
Aber wird das jetzt passieren?
Die Chancen stehen gut.
Ursula von der Leyen hat sozusagen die Kampf
angesagt.
Sie hat gesagt, 2024 ist das Schlüsseljahr der
Demokratie.
Und wenn diese ...
sagt, diese ...
das ausruft, dann hat die vor wirklich Krieg
zu Beginn.
Dann will die uns die WEF-Demokratie überhelfen.
Das können solche Sachen sein, wie das Aussetzen
von Wahlen.
Höcke wartet in Thüringen darauf, im September Ministerpräsident
zu werden.
Alles spricht dafür.
Was macht man jetzt, um es zu verhindern?
Höcke einknasten, Grundrechte entziehen.
Der Wahnsinn wird ja gerade diskutiert.
Ein Mann, der unvorbestraft, ohne irgendwelche ...
Man kann von ihm halten, was man möchte.
Aber wie kann man nur diskutieren, öffentlich einer
solchen Person die Grundrechte zu entziehen?
Finden Sie einen anderen Grund, die Wahlen nicht
stattfinden zu lassen?
Ich weiß es momentan nicht.
Fangen Sie vielleicht wirklich an, in Krieg zu
quatschen.
Du bist Soldat, sehr viel mehr als ich.
Ich bin auch im Auslandseinsatz gewesen.
Momentan ist es gruselig.
In Schweden erzählen irgendwelche Ministeriellen, die Leute sollen
sich auf den Krieg vorbereiten.
Hier wird diskutiert, nicht Deutsche in die Armee
einziehen zu können, um plötzlich ...
Hallo?
Entschuldigung.
Das sind unmittelbare Kriegsvorbereitungen, die da diskutiert werden
zumindest.
Weiß ich, wie viel Klappern dahinter ist.
Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass sie
echte Schlachten provozieren.
Es wird immer viel gemunkelt über die Landbrücke
Kaliningrad-Russland.
Ob man da nicht den Russen unterstellt, sie
würden angreifen wollen.
Du, Hitler hat damals behauptet, jetzt wird endlich
mal zurückgeschossen.
Wir vergelten Bombe mit Bombe.
Ich sehe schon die nächste Ansprache dieser Art.
Einem Herrn Steinmeier, Herr Steinmeier ist die unterste
Daseinsform der Moral, muss man wirklich sagen.
Ich traue dem Mann problemlos vor.
Zu, dass der im Fernsehen sitzt und sagt,
wir mussten heute zur Bewahrung der Demokratie unsere
siegreiche Luftwaffe süden von Kaliningrad losschlagen.
Ich halte das leider alles für möglich.
Aber nicht materiell.
Doch.
Die Bundeswehr ist noch fünf Minuten fertig.
Das wissen wir alle.
Y-Tour ist dafür da, den Feind so
lange zu verwirren, bis eine echte Armee antrifft.
Aber das Problem ist, wir sind ein Regiment
der US-Army.
Und dann sitzt die NATO-Truppe dahinter.
Ich traue denen das alles zu.
Ich traue denen das leider alles zu.
Die Antwort auf die Frage, wie lange ist
das möglich, die lautet, solange du und ich
das bezahlen.
Solange wir den Steuern zahlen, solange die von
uns nur einen Cent bekommen, machen die damit
weiter.
Und der Spuk ist in dem Augenblick vorbei,
wo wir sagen, das war's.
Ich darf nicht dazu aufrufen, keine Steuern mehr
zu bezahlen.
Würde ich niemals tun, aber das wäre natürlich
ein Weg.
Gibt es noch ein paar andere, aber wir
können nämlich alle Vorschläge machen, die man dabei
diskutieren kann.
Um konkret zu antworten, ich halte die Chance
für mehr als ein Drittel.
Also ich denke immer so zwischen um die
50 Prozent, dass es dieses Jahr passiert, ja,
halte ich für möglich.
Naja, die Fifty-Fifty-Variante kann man immer
sagen.
Ja, tut mir leid.
Ich habe auch leider nicht genug Anlass zu
glauben, dass es 80 oder 90 Prozent sind.
Ich glaube, die werden noch mit digitalem Zentralbankgeld
kommen, die werden einfach weiter die Gießkanne auspacken.
Der Euro ist sowieso schon im Arsch, ist
ja schon eine Weile, aber dann kommen sie
halt mit ihrem zentralen Kryptogeld und fangen an,
da sozusagen Essensmarken zu verschenken an ihre Staatsbediensteten.
Dann halten die weiter die Füße still.
Es ist erst wirklich dann vorbei, wenn das
Geld weg ist.
Bis sie offiziell pleite sind.
Wir haben aber in diesem Jahr, glaube ich,
den großen Vorteil, der negativ ist, dass uns
Medikamente fehlen.
Das heißt, Behandlungen werden schlechter.
Wir haben einen Mangel in der medizinischen Versorgung,
in der Pflege.
Die Pflegeheime gehen alle pleite.
Aber es interessiert doch keinen.
Die böse Tatsache ist doch, es interessiert doch
keine Sau.
Du kennst Altenheime, so wie ich.
Deutsche Altenheime, das ist die Hölle auf Erden.
Das wissen wir beide.
Es ist eine derartige, unfassbare Hölle, die jeden
Tag da schon lange existiert.
Es hat doch kein Schwein gekratzt, dass in
Corona-Zeiten nicht mal mehr die Verwandten da
reinkamen und diesen Leuten in der Hölle mal
die Händchen halten konnten.
Ich hätte die Scheibe eingeschlagen, wenn da meine
Mutter oder meine Oma ...
Ich hätte nicht nur die Scheibe eingeschlagen.
Wäre da ein Verwandter von mir gewesen, ich
hätte es ihm gegeben, wenn ich da nicht
reinkäme.
Aber es hat doch keinen interessiert.
Und ich fürchte eben, die Zustände können so
katastrophal werden, wie sie wollen.
Die Menschen waren doch selbst bereit, ihre kleinen
Kinder zu foltern, haben denen Masken übergezogen und
Spritzen reingedrückt.
Ein Volk, was sowas mitmacht, ein Land, was
sowas mitmacht.
Ich bin so ernüchtert.
Ich glaube, die hören erst auf, wenn es
sie ganz persönlich trifft.
Das können solche Sachen sein, wie kein Urlaub
mehr in Malle.
Egal, wie viele Spritzen sie sich irgendwo reinrammen.
Egal, wessen Füße sie küssen.
Egal, wie viele Stiefel sie lecken.
Sie können sich den Urlaub in Malle nicht
mehr leisten.
Dann fangen sie an zu jammern.
Ich bleibe wieder hängen bei den Kindern.
Die Eltern sind für mich das Wichtigste.
Da haben sich viele Eltern extrem versündigt.
Nehmen wir das Beispiel mit der Maske.
Wenn jemand bei Wikipedia mal nachschaut, Stoff über
Mund und Nase nass machen, bedeutet Waterboarding.
Also hätte jeder sagen müssen, einem Kind eine
Maske aufzuprobieren, das kann nur ein Fehler sein.
Das ist eine Foltermethode.
Denn selbst wenn Kinder reden und brabbeln, das
wird schnell feucht.
Und feuchter Stoff, nasser Stoff ist ein Problem.
Haben Eltern trotzdem gemacht.
Ich könnte mir das als Elternteil niemals verzeihen,
so etwas gemacht zu haben.
Wenn da jetzt Kinder krank werden, dann werden
viele Eltern wach werden.
Und es sind ja leider schon viele Kinder
krank.
Werden sie doch aber nicht.
Das ist doch das Schlimme.
Entschuldige bitte.
Ich bin ja froh, dass ich kein Pädiater
bin.
Ich würde das nicht ertragen.
Nein, die verdrängen das immer noch.
Ich glaube sogar, gerade die, die ihr Kind
so gefoltert haben.
Was bleibt denen denn jetzt, wenn die wirklich
ehrlich mit sich werden?
Wenn die in den Spiegel gucken und sich
eingestehen müssen, sie haben ihr Kind missbraucht.
Entschuldige.
Wie kann es denn sein, dass solche Geschichten
ja immer wieder passieren?
Dass ein Kind irgendwo missbraucht wird und ganz
viele drumherum haben es gesehen, haben nichts gesagt.
Warum haben die nichts gesagt?
Ich glaube deswegen, wenn sie was sagen, was
bricht da alles zusammen?
Das ganze Leben ist im Arsch.
Die Schuld damit zu leben, diese Schuld, das
mit seinen Kindern getan zu haben, kann man
doch nicht ertragen.
Nein, ich fürchte gerade, die werden nichts sagen.
Ich bin Pessimist.
Die merken es erst, wenn denen wirklich privat
die Kohle alles ist.
Wenn es das dann war.
Die Reisen werden im Moment extrem teuer, muss
ich sagen.
Ich bin ja auch in der Corona-Zeit
regelmäßig hin und her geflogen.
Ich habe ja in der Masken-Panik-Zeit
meine Tochter aus der Schule rausgenommen und dann
sind wir nach Thailand gegangen.
Da sind wir übrigens mit Singapore Airlines geflogen.
Da war ja auch Maskenpflicht.
Wir sind dann eingestiegen, alle mussten beim Einsteigen
Maske tragen.
Wir sind aber in der Maschine mit knapp
400 Sitzplätzen, waren wir nur 14 Passagiere und
die meisten waren in Business und First Class.
Wir sind dann hinten in die Holzklasse reingegangen
und haben dann unsere drei Sitzplätze nebeneinander gehabt
und alle Reihen um uns herum waren komplett
leer.
Dann kam dann die nette Dame von Singapore
Airlines und sagte dann, wir müssen weiter eine
Maske tragen, bei Ihnen achten wir da nicht
drauf.
Wie gesagt, das ist sehr nett, wenn wir
drei so eng zusammen sind, dann ist niemand
da.
Weißt du, was Lufthansa in der Zeit gemacht
hat?
Die haben durchgesagt, wenn du da im Flugzeug
saßt, dass wenn du nicht an die Maskenvorschriften
hältst, sie gehalten und das auch tun werden,
den Bundesgrenzschutz, also die Bundespolizei anzurufen, um das
strafrechtlich zu verfolgen.
Ich habe noch von hinten gebohrt, Heil Lufthansa
und die hatten zusammengeschlagen.
Da wurde ich ganz böse angeguckt.
Das ist Lufthansa versus Singapore Airlines.
Ja, daneben habe ich auch, wenn ich mit
einer deutschen Airline geflogen bin und du hattest
keine Maske, dann standen sie an der Türe
und haben eine Pinzette und diese Box mit
den Masken.
Sie haben mir mal eine Maske rausgegeben.
Da musste ich so lachen, weil bei Singapore
Airlines war das so, du bist zur Maschine
hingegangen und hast so eine zugeschweißte Tüte gekriegt.
In der war dann eine Maske drin, da
war ein Handdesinfektionsmittel drin und ein Desinfektionstuch für
die ganzen Sachen.
Zumindest schlüssig, ja.
Was du aufreißt, dann benutzt und nachher wieder
da reinpackst, um es dann gleich wieder wegzuschmeißen.
Ich habe dann noch gefragt, darf ich eine
mitnehmen zum Dokumentationszweck.
Ich habe jetzt zu Hause sechs oder sieben
Tüten davon rumstehen.
Die werden sicherlich später mal in einem Museum
stehen.
Nach dem Motto, guck mal, Lufthansa versus Singapore
Airlines.
In Deutschland aber auch nur, wenn zwischenzeitlich irgendeine
fremde Macht uns befreit und die Entnarzifizierung durchführt
oder die Entkoronisierung.
Ich weiß noch nicht, wer es sein soll.
Ich bin ja entgegen anders lautender Gerüchte auch
kein großer Putin-Freund.
Also ich wünsche mir nicht, dass Russland uns
verobert, um das zu tun, aber woher soll
die Lösung denn kommen?
Meine Hoffnung ist Trump.
Gestern hat Ron DeSantis das Handtuch geworfen.
Jetzt ist Trump sozusagen Hoffnungsträger Nummer eins.
Dass ich mal sage, ich wünsche mir Donald
Trump als Präsident nicht.
Ich erinnere mich noch an seine erste Amtszeit.
Ich weiß nicht, wie du es siehst.
Und ich habe schon unter George W.
Bush gelitten und habe gedacht, oh.
Als großer Amerika-Freund, der ich immer war
und auch bleibe, es tut mir leid, auch
das gefällt vielen in der Bubble da draußen
nicht.
Es gibt wahnsinnig viel, was ich in den
USA mag und ich mag die Amerikaner.
Ich habe tatsächlich ein bisschen Hoffnung, dass vielleicht
so eine Trumpisierung wieder was bringt.
Mal schauen.
Ob das Orban und Ungarn uns überfallen, fürchte
ich klappt nicht.
Das fällt wahrscheinlich aus.
Ich sehe das Ende der EU noch nicht.
Und bevor Ursula von der Leyen nicht im
Knast sitzt, ist die EU nicht überwunden.
Und solange werden wir auch offen und ehrlich
über die Realitäten sprechen?
Kommt drauf an, was der Staatsschutz so mitmacht.
Ich kenne das, dass geliebte Türen auffliegen und
16 Mann mit AR-15 an der Tür
stehen und dann ihren Stiefel in deinem Nacken
haben, also in meinem Ärmel.
Solange die das nicht tun, jederzeit gern wieder.
Jetzt hast du denen aber gesagt, wir machen
das nochmal bei dir.
Das hat nicht lange funktioniert.
Auch in dem Augenblick, als ich da am
Boden lag und der Stiefel drauf war, konnte
ich kurz nicht so richtig Luft holen.
Aber dann wollten sie offensichtlich auch nicht, dass
das ein Dauerzustand wird.
Das wäre wahrscheinlich zu viel Papierkram geworden.
Und kaum war der Stiefel weg, habe ich
weiter geschimpft.
Hast du irgendwo dir aufgeschrieben, nach dem Motto,
was für schlimme Geschehnisse in der Zeit dir
persönlich widerfahren sind?
Meine Therapie steht ja da vorne.
Ich quatsche das ja immer gleich in Kameras.
Ich habe diesen wöchentlichen Podcast deswegen mal angefangen.
Ich habe ja den Luxus, was ein unglaubliches
Glück ist, Woche für Woche beteile ich meine
Ansichten.
Menschen hören sich das an und geben mir
dann sogar nachträglich dafür Geld und sagen, das
ist gut gemacht.
Also meine Therapie ist eigentlich eine selbstverordnete permanente
Gesprächstherapie.
Meine Supervision findet dann öffentlich statt.
Insofern, das ist meine Art der Dokumentation.
Dass du natürlich auch meine Art der Dokumentation
unterstützt und extra hierher nach Hannover gekommen bist,
muss ich sagen.
Also Hochachtung und ganz herzlichen Dank.
Aber ich hatte noch eine Frage.
Ich habe ja viele Punkte drauf, die darf
ich nicht vergessen.
Warum trägt ein Jäger einen Hut?
Du bist ja jetzt nicht mehr In Deutschland
bin ich offiziell nicht mehr Jäger, weil man
mir den Jachtschein abgenommen hat.
Ich sei ja eine Gefahr für den Staat
und würde mit Waffengewalt ansonsten meine aberanten Vorstellungen
durchsetzen.
Deswegen habe ich mir den Jachtschein abgenommen.
Bei manchen nehmen sie den Rollator weg und
bei dir die Waffen.
Ist so, ja.
Und witzige Geschichte auch.
Der Vorsitzende des Bundesjachtverbandes hat sich ja mit
den Bauernprotesten solidarisch erklärt.
Und gesagt, die Jäger stehen auch alle auf
der Seite.
Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass Nancy Faeser
am nächsten Tag bei allen Jägern einreitet und
sofort entwaffnet.
Es hat ganz praktische Gründe.
A, es ist natürlich eine gewisse Form von
Tarnung, also ein bisschen sich sozusagen in die
Umgebung einpassen, dass das Tier es nicht unbedingt
sieht.
B, hat es aber auch wirklich Infektionsschutz.
Du bist als Jäger doch viel im Unterholz
unterwegs, drückst dich da durch Dickichte und du
weißt als Infektiologe natürlich sehr genau, was da
so alles lauert.
Das heißt also einfach ein bisschen mechanischer Schutz.
Die Kindheit.
Sie killt ja nicht gleich unbedingt, aber es
ist tatsächlich, und gerade wenn man so volles
Haupthaar hat wie wir beide, dann ist es
praktischer, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Und dann regnet es gelegentlich manchmal, weil die
Sonne scheinhart.
Und wenn du als Jäger lange auf dem
Ansitz bist, was ja die Hauptjagdmethode ist, dass
du wirklich sehr lange da sitzt und wartest,
dann ist es dafür sehr viel praktischer.
Also hätte ja auch sein können, das ist
dieses, was wir am Anfang angesprochen haben, das
Glitzern der Glatze, dass du das verstecken willst.
Damit hatten wir ja angefangen.
Da gäbe es doch noch andere Methoden.
Nein, aber ich glaube, es hat rein praktische
Gründe.
Und in Deutschland ist das ganze Jagdwesen dazu
auch wie viele andere Dinge massiv ritualisiert und
mit Uniformfassadstücken und allen möglichen Traditionen versehen.
Also das ist in Deutschland noch immer etwas
spezieller, in anderen Ländern etwas lockerer.
Aber auch die tragen Hüte.
Ja, ich wollte es nur wissen, weil ich
habe mich immer gefragt, warum tragen die da
einen Hut?
Warum müssen die da mit dem Hut rumrennen?
Aber jetzt nachvollziehbar.
Ich kann ja auch mal was lernen, obwohl
ich das schon alles wusste.
Natürlich als Internist.
Und dir von einem Chirurgen was sagen lassen,
das kann ja gar nicht sein, oder?
Das stimmt, wir haben das abgesprochen, dass du
das erzählst.
Ich wusste das natürlich.
Nein, es hat sehr viel Spaß gemacht.
Jederzeit sehr, sehr gern wieder.
Und ich glaube tatsächlich, davon bräuchte es sehr
viel mehr.
Ja, ich finde es gut, was du machst,
finde ich auch wirklich gut.
Ich muss dir ganz ehrlich sagen, ich habe
mir noch nicht alles angeschaut.
Nicht Frechheit.
Der Punkt ist nur, ich habe am Anfang
gesagt, ich möchte alles in der Realität haben.
Und darum kann ich nur nochmal ganz herzlichen
Dank sagen, dass du dir die Mühe machst,
hierher zu kommen.
Hannover, Berlin, was für ein Wahnsinn.
Harald Schmidt hat mal gesagt, er hasst Berlin
so sehr, immer wenn er in Berlin zu
tun hat, schläft er in Hannover.
Also deswegen, so weit ist es nicht, hierher
zu kommen.
Ja, in diesem Sinne, Paul, danke.
Auf ein Wiedersehen.
Ich hoffe doch.
Und danke, dass auch Sie hier gewesen sind.